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Vertreter verdienen mehr als Makler

22.11.2019 – In etwa je ein Drittel der Vermittler erzielen einen Jahresgewinn vor Steuern unter 50.000 Euro, bis 100.000 Euro oder darüber. Im Durchschnitt sind es 92.300 Euro. Ausschließlichkeits-Vertreter liegen darüber, Mehrfachagenten und Makler darunter. Das zeigt die Strukturanalyse des BVK.

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Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) hat in seiner aktuellen Strukturanalyse unter anderem die Gewinne der Versicherungsvermittler erhoben (VersicherungsJournal 6.8.2019).

Inzwischen sind die Ergebnisse umfassend als Studie „Betriebswirtschaftliche Strukturen des Versicherungsvertriebs – BVK-Strukturanalyse 2018/2019“ veröffentlicht worden (24.10.2019). Darin sind die Umsätze, Kosten und Gewinne der Befragten nach Vermittlertypen differenziert aufgeschlüsselt.

28 Prozent verdienen mehr als 100.000 Euro

Demnach erzielten zehn Prozent der Vermittler einen Jahresgewinn bis zu 25.000 Euro und 18 Prozent darüber hinaus bis zu 50.000 Euro, zusammen also 28 Prozent. Mehr als ein Drittel liegen in der Gruppe zwischen 50.000 und 100.000 Euro. Ein Drittel verdient mehr als 100.000 Euro, darunter sind zehn Prozent Spitzenverdiener mit 200.000 Euro und darüber.

Gegenüber der vorherigen BVK-Strukturanalyse vor zwei Jahren (19.5.2017) sind die einzelnen Einkommensgruppen in etwa gleich groß geblieben. Der Verband findet es bemerkenswert, dass 56 Prozent der Vermittler es nicht geschafft hätten, ihren Gewinn zu steigern.

Verluste am ehesten bei Maklern

Bei den rechnerischen Gewinnen (Gesamteinnahmen abzüglich Kosten) fallen deutliche Unterschiede zwischen den Vermittlertypen auf. Hier liegen die Einfirmenvertreter mit durchschnittlich 93.400 Euro vor den Mehrfachvertretern mit 87.000 Euro und den Maklern mit 79.300 Euro.

Dieses Gefälle findet sich auch in der Verteilung auf die Einkommensklassen wieder. So zählen sich zu der Gruppe mit Jahresgewinnen über 200.000 Euro 14,5 Prozent der Mehrfachvertreter, aber nur 9,9 Prozent der Makler.

Am anderen Ende der Einkommensskala ist die Gruppe der Betriebe mit Verlusten bei den Maklern mit 2,3 Prozent am größten, während die befragten Mehrfachagenten alle positiv abschneiden.

Die Versicherungsvertreter liegen in der Einkommensgruppe 100.000 Euro bis 149.999 Euro vor den anderen Berufsgruppen, die Makler sind zwischen 25.000 und 49.999 Euro stärker vertreten als die Agenten.

Quelle: Studie „Betriebswirtschaftliche Strukturen des Versicherungsvertriebs“ (Bild: VersicherungsJournal)
Quelle: Studie „Betriebswirtschaftliche Strukturen des Versicherungsvertriebs“ (Bild: VersicherungsJournal)

Umfassende Auskunft gibt die Studie

Studie „Betriebswirtschaftliche Strukturen des Versicherungsvertriebs – BVK-Strukturanalyse 2018/2019“ (Bild: VersicherungsJournal)

Die Strukturanalyse basiert auf Antworten von mehr als 2.500 Versicherungs-Vermittlern auf 43 Fragen. Davon waren 68 Prozent gebundene Vertreter, 25 Prozent Vertreter mit eigener Registrierung und sieben Prozent Makler.

Der Verband führte die Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem VersicherungsJournal und Professor Dr. Matthias Beenken von der Fachhochschule Dortmund durch.

Die Ergebnisse werden in der Studie „Betriebswirtschaftliche Strukturen des Versicherungsvertriebs – BVK-Strukturanalyse 2018/2019“ veröffentlicht. Sie gibt einen detaillierten Einblick in betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Erfolgsfaktoren von Vermittlern.

Die Studie hat 119 Seiten im Format DIN A4 und wird angeboten als E-Book im PDF-Format, ISBN 978-3-938226-62-9. Sie kostet 499 Euro inklusive Mehrwertsteuer und kann über dieses Formular bestellt werden.

 
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