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So viele Tote wie noch nie in der Bundesrepublik Deutschland

12.1.2022

Im Jahr 2021 starben in der heutigen Bundesrepublik Deutschland erstmals seit 1946 wieder mehr als eine Million Menschen. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag auf Basis erster vorläufiger Ergebnissen der Sonderauswertung der Sterbefallzahlen mit.

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Die knapp 1,02 Millionen Fälle bedeuten einen Zuwachs um etwa drei Prozent (plus rund 31.300). Im ersten Pandemiejahr war das Plus mit fünf Prozent noch fast doppelt so groß ausgefallen (VersicherungsJournal 27.4.2021, 5.11.2021). Dieser Anstieg ist nach Aussage der Statistiker nur zum Teil mit der Alterung der Bevölkerung erklärbar.

Sterbefälle in Deutschland (Bild: Destatis)
Sterbefälle in Deutschland (Bild: Destatis)

Den Angaben zufolge lagen die Sterbefallzahlen nur in den Monaten Februar und März unter dem mittleren Wert der Jahre 2017 bis 2020. Dies führt das Amt unter anderem auf die „nahezu ausgefallene“ Grippewelle zurück. Dennoch lagen die Sterbefallzahlen im Januar um ein Viertel über dem Vergleichswert der Vorjahre (21.527 Gestorbene mehr). Dies decke sich „nahezu komplett“ mit den Covid-19-Todesfällen (21.832), teilte Destatis weiter mit.

Im November war dies nicht mehr der Fall. Es wurden mit rund 92.400 über 15.700 Sterbefälle mehr registriert als im Schnitt der Jahre 2017 bis 2020. Nur bei knapp der Hälfte davon war Corona die Todesursache. Für den zusätzlichen Anstieg hält das Amt mehrere Ursachen für denkbar:

„So können hier unerkannte Covid-19-Todesfälle (Dunkelziffer) oder die zeitliche Verschiebung von Sterbefällen innerhalb eines Jahres infolge der zum Jahresbeginn ausgefallenen Grippewelle eine Rolle spielen […]. Möglicherweise zeigen sich auch die Folgen verschobener Operationen und Vorsorgeuntersuchungen. Der Beitrag einzelner Effekte lässt sich allerdings derzeit nicht beziffern“ erläutern die Statistiker.

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