Lebenserwartung in Deutschland steigt langsamer

6.11.2019

Die Lebenserwartung in Deutschland nimmt zwar weiter zu, aber sie steigt mit etwa 0,1 Jahre pro Jahr langsamer als noch vor zehn Jahren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, beträgt die Lebenserwartung für neugeborene Mädchen aktuell 83,3 Jahre und für Jungen 78,5 Jahre. Die Statistiker verweisen dabei auf die Sterbetafel für den Zeitraum 2016/2018.

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Gegenüber den vorangegangenen Berechnungen (2015/2017; VersicherungsJournal 19.10.2018) stieg die Lebenserwartung von Frauen um 0,08 Jahre und bei Männern um 0,12 Jahre. Diese Tendenz sei bereits seit zehn Jahren zu beobachten. Bis zur Sterbetafel 2006/2008 habe die Lebenserwartung Neugeborener jahrzehntelang im jährlichen Durchschnitt noch um rund 0,2 Jahre bei den Mädchen und 0,3 Jahre bei den Jungen zugenommen.

Die Lebenserwartung von Frauen und Männern nähert sich folglich auch nur noch langsam an. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts lag die Differenz noch bei 6,0 Jahren zugunsten der Frauen. Zehn Jahre später betrug die Differenz nur noch rund 5,0 Jahre. Nach den jüngsten Erhebungen zu den Sterblichkeitsraten beträgt der Unterschied noch 4,8 Jahre.

Die steigende Lebenserwartung hat unmittelbar Einfluss auf die Bezugsdauer der gesetzlichen Rente (5.8.2019). Durch den schrittweisen Weg zum Renteneintrittsalter mit 67 Jahren wird derzeit die höhere Lebenserwartung aufgefangen. Die Deutsche Bundesbank hat vorgeschlagen (30.10.2019), Lebenserwartung und Renteneintrittsalter zu koppeln. Dann könnten die heute 18-Jährigen (Geburtsjahrgang 2001) erst nach 69 Jahren und vier Monaten (2070) regulär in Rente gehen.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Lebenserwartung · Rente · Sterbetafel
 
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