Die Zahl der älteren Beschäftigten hat stark zugenommen

13.8.2018

Angesichts des demografischen Wandels und des eingeschlagenen Wegs zum Rentenbeginn ab 67 Jahre zielt die Politik darauf ab, dass ältere Menschen länger erwerbstätig bleiben. Das belegen Zahlen, die jetzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlicht hat. Mitte vergangenen Jahres waren in der Altersgruppe 60 bis unter 65 Jahre gut 2,1 Millionen Personen sozialversicherungs-pflichtig versichert. Dies entsprach einer Quote von 40,0 Prozent, wie die Parlamentarische Staatssekretärin im BMAS, Anette Kramme (SPD), auf eine schriftliche Anfrage der Abgeordneten der Linken Susanne Ferschl mitteilte (Bundestagsdrucksache 19/3677). Gegenüber dem Jahr 2005 ist dies fast eine Verdreifachung.

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Nach den Daten der Bundesagentur für Arbeit hatte Mitte 2005 die Beschäftigtenzahl in dieser Altersgruppe bei nur rund 766.000 gelegen, was einer Quote von 14,7 Prozent entsprach. Betrachtet man die Altersgruppe der 50- bis unter 65-Jährigen, dann waren Mitte des vergangenen Jahres knapp 10,5 Millionen Personen sozialversicherungs-pflichtig beschäftigt. Die Quote lag bei 56,7 Prozent, verglichen mit 37,4 Prozent im Jahr 2005.

Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) liegt der Rentenbeginn derzeit bei etwa 64,1 Jahre. Langfristig wäre schon viel gewonnen, wenn tatsächlich bis zum 67. Lebensjahr gearbeitet würde, schreibt der GDV in seiner Stellungnahme für die neue Rentenkommission (VersicherungsJournal 10.8.2018).

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Gewerbeordnung · Rente · Sozialversicherung
 
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