Die größten Versicherer Europas

9.7.2018 – Die Allianz-Gruppe liegt auch im Geschäftsjahr 2017 an der Spitze der Rangliste der größten Versicherer Europas nach Beitragseinnahmen, wie der aktuellen FAZ-Beilage „Die 100 Größten“ zu entnehmen ist. Auch in Sachen Jahresüberschuss und Beschäftigtenzahl liegt der deutsche Konzern vorne. Das stärkste Wachstum erzielte der französische Versicherer CNP Assurances.

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Jedes Jahr Anfang Juli veröffentlicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) die Beilage „Die 100 Größten“. In der aktuellen, mittlerweile 60. Auflage gibt es nicht nur eine Rangliste der 25 nach Beitragseinnahmen größten deutschen Versicherungskonzerne und -gesellschaften (VersicherungsJournal 4.7.2018), sondern auch eine Liste der 100 nach Umsatz größten Konzerne Europas.

Elf Versicherer unter Europas 100 umsatzstärksten Unternehmen

In diese Top 100 haben es auch insgesamt elf Versicherungsgruppen geschafft. Spitzenreiter ist mit über 126 Milliarden Euro Beitragseinnahmen (VersicherungsJournal 16.2.2018) wie in der nationalen Rangliste die Allianz SE.

Hierin ist auch das Bank- und Asset-Management-Geschäft enthalten. Daher weicht der in der FAZ-Rangliste ausgewiesene Wert von den Angaben in anderen Untersuchungen (VersicherungsJournal 25.7.2017) deutlich nach oben ab.

An zweiter Stelle folgt die französische Axa-Gruppe mit über 92 Milliarden Euro Prämienaufkommen vor der italienischen Generali-Gruppe mit gut 66 Milliarden Euro. Auf den Positionen vier bis sechs liegen die britische Prudential-Gruppe, die Münchener-Rück-Gruppe (Munich Re) und die schweizerische Zurich Insurance Group. Die Talanx AG liegt mit rund 33 Milliarden Euro Prämienaufkommen an achter Stelle.

Beiträge (Bild: Wichert)

CNP Assurances legt am stärksten zu

Im Gesamtranking nach oben schoben sich nur die Prudential (von Rang 43 auf 42), die französische CNP Assurances SA (von 77 auf 66), die Talanx (von 83 auf 79) sowie die britische Chubb-Gruppe (von 87 auf 82). Dies ist vor allem auf die sehr positive Entwicklung der Beitragseinnahmen zurückzuführen. Für Prudential wird ein Zuwachs von über fünf Prozent ausgewiesen, für Chubb von knapp unter sowie für CNP von deutlich über zehn Prozent.

Die Allianz verteidigte mit einem Plus von drei Prozent ihren siebten Platz aus dem Vorjahr (VersicherungsJournal 11.7.2017). Für alle anderen europäischen Versicherungskonzerne ging es im Gesamtranking abwärts.

Gesunkene Beitragsaufkommen

Die Axa rutschte von dem zehnten auf den zwölften Platz, die Generali vom 25. auf den 26. Rang und die Munich Re von Position 42 auf Position 44. Während die Axa und die Generali gut zwei beziehungsweise gut ein Prozent an Prämie einbüßten, gab es bei der Munich Re ein leichtes Plus von einem halben Prozent.

Die Zurich verlor fast fünf Prozent Beitragsaufkommen und drei Plätze (auf 50). Die britische Aviva-Gruppe rutschte trotz eines rund einprozentigen Beitragszuwachses zwei Ränge (auf 84) nach unten. Die Swiss-Re-Gruppe buchte über vier Prozent weniger Prämie als im Jahr zuvor. In der Folge rutschte der Konzern um 13 Plätze auf Position 86 ab.

Überschüsse (Bild: Wichert)

Allianz mit dem größten Überschuss und den meisten Mitarbeitern

Was die Jahresüberschüsse angeht, so liegt ebenfalls die Allianz an der Spitze (mit über sieben Milliarden Euro). Rund 6,6 Milliarden Euro Überschuss erzielte die Axa, während für Chubb, die Zurich, Prudential und die Generali zwischen 3,4 und 2,5 Milliarden Euro an Gewinn ausgewiesen werden.

In Sachen Beschäftigte hat wiederum die Allianz die Nase vorn – konzernweit sind es gut 140.600. Dahinter folgt die Axa, die nicht ganz die 100.000er-Marke erreichte. Bei der Generali sind es knapp 63.000 Beschäftigte, bei der Zurich immerhin noch deutlich über 50.000. Insgesamt haben die elf aufgeführten Versicherer den FAZ-Daten zufolge über ein halbe Million Beschäftigte.

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