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Depression: Was Betroffene an einer BU-Versicherung schätzen

19.9.2022 – Die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, liegt über alle Altersgruppen hinweg zwischen 38 bis 40 Prozent. Einzige Ausnahme sind die Babyboomer, die auf 34 Prozent kommen. Fast zwei Drittel der Betroffenen empfinden ihre Arbeitskraftabsicherung als nützlich für einen beruflichen Neustart ist. Das zeigt eine Studie der Swiss Life.

Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Menschen in Deutschland ist aktuell oder war in der Vergangenheit von einer Depression betroffen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland.

Die Yougov Deutschland GmbH hatte im Auftrag des Versicherers im Juni 2.865 Personen online befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind nach eigenen Angaben repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Depressionen in jungen und mittleren Jahren am wahrscheinlichsten

Der Erhebung zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, an einem Seelenleiden zu erkranken, in den Generationen Z (18 bis 24 Jahre) und Y (25 bis 34 Jahre) ungefähr gleich hoch wie in der Generation X (35 bis 54 Jahre).

Die beiden jüngeren Altersgruppen kommen auf 40 Prozent beziehungsweise 38 Prozent. In der mittleren Lebensphase liegt die Wahrscheinlichkeit bei 40 Prozent. Die Babyboomer (55 Jahre und älter) hingegen sind mit 34 Prozent seltener betroffen.

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BU-Versicherung hilft vor allem beim beruflichen Neustart

Der Bestand der Swiss-Life-Leistungsfälle mit Stand Dezember 2019 zeigt, dass die Psyche mit 37 Prozent die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit (BU) ist..

In der aktuellen Studie sagen fast zwei Drittel (64 Prozent) der an einer Depression erkrankten Befragten, dass ihre Absicherung gegen Arbeitskraftverlust nützlich für einen beruflichen Neustart ist. 59 Prozent finden, dass sie ist hilfreich für eine Genesung ist, und 58 Prozent, dass eine solche Police ein selbstbestimmtes Leben unterstützt.

Allerdings hat die Erhebung auch ergeben, dass 33 Prozent aller Studienteilnehmer nicht wissen, dass sie ihre Arbeitskraft überhaupt absichern können.

Gründe für eine BU (Bild: Swiss Life)
Gründe für eine Berufsunfähigkeit. Zum Vergrößern Bild klicken. (Bild: Swiss Life)

Weitere Untersuchungen

Nervenerkrankungen, zu denen neben Depressionen auch Burn-out oder Angststörungen zählen, sind dem aktuellen „M&M Rating Berufsunfähigkeit“ der Morgen & Morgen GmbH zufolge die häufigste Ursache für Leistungsfälle in der BU-Versicherung. Mehr als jeder dritte Leistungsfall im Geschäftsjahr 2020 war auf eine solche Erkrankung zurückzuführen.

Der Anteil von psychischen Erkrankungen hat im zeitlichen Verlauf fast kontinuierlich zugenommen. Er ist von knapp einem Viertel im Jahr 2008 um fast die Hälfte auf einen neuen Höchststand von aktuell erstmals über einem Drittel gestiegen (VersicherungsJournal 6.5.2022).

Ebenso belegen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), die in Teilerhebungen unter den Mitgliedsunternehmen ermittelt wurden (22.4.2020, 7.6.2019, 30.11.2018, 29.3.2018), seit mehreren Jahren den Spitzenplatz psychischer Leiden im Ranking der Invaliditätsursachen.

In der letzten Auflage der „Analyse der Regulierungspraxis Berufsunfähigkeits-Versicherungen“ der Franke und Bornberg GmbH lagen gleichfalls psychische Krankheiten und Verhaltensstörungen an der Spitze (10.6.2021). Und auch gesetzliche Erwerbsminderungsrenten werden seit Langem am häufigsten wegen psychischer Störungen bewilligt (2.6.2021).

Schlagwörter zu diesem Artikel
Berufsunfähigkeit · Erwerbsminderung · Invalidität · Ranking · Rating · Regulierung
 
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