Was soll das falsche Mitleid?

15.11.2018 – Die soziale Schieflage also passt uns nicht, wie so vieles, was passend gemacht werden muss? Zu einer Gesellschaft gehören nun einmal die Schicht der Reichen, die Schicht des Mittelstandes und die Schicht der Armen.

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Alles ist durch seine Eigenheiten gekennzeichnet. Bei den Reichen fällt mir ein: schöne Villen, Autos, Spenden vieler Art für die Kultur und deren Erhalt. Die Mittelschicht: Bildung, Kinder mit dem Anspruch auf höhere Bildung und entsprechende Netzwerke, Eigenheime und Eigentumswohnungen und natürlich die Berufe wie Steuerberater, Finanzberater und so weiter als Lebensbegleiter. Dann die Armen: Zunächst haben alle drei Schichten den Anspruch auf Respekt. Förderung und Stütze für die Armen, um es mal dabei zu belassen.

Alle drei Schichten haben ihre Berechtigung. Was also soll das falsche Mitleid? Das Vorspiegeln altruistischer Denk- und Verhaltensweisen? Das Vorgaukeln von schnell erreichbarem Wohlstand mit Hilfe falscher Berater?

Nein, in diesem Personenkreis hat der Makler und so weiter nur in ganz seltenen Ausnahmefällen etwas zu suchen. Es ist schlicht nicht unsere Klientel! Dem Armen noch etwas vom geringen Lohn wegnehmen und für 40 Jahre in eine imaginäre Altersvorsorge zu packen, ihm gar eine Berufsunfähigkeits-Versicherung zu verklickern oder eine Hausratversicherung?

Die soziale Lage ist so, wie sie ist, jedoch nicht schief und geht normalerweise unsere Spezies nur im Fall der Mittelschicht etwas an. Müssig also, daran etwas mittels Finanzberatung verbessern zu wollen.

Thomas Oelmann

thomas.oelmann@gmx.com

zum Artikel: „Report: Trotz guter Wirtschaftslage stagniert die Kinder-Armut”.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersvorsorge · Berufsunfähigkeit · Hausratversicherung
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