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Korrekte Kalkulation findet nicht statt

21.2.2014 – Man darf durchaus vermuten, dass eine korrekte Kalkulation von Flotten bei fast allen Versicherern nicht stattfindet. Denn eine saubere Kalkulation würde bedeuten, dass für jedes einzelne Risiko, entsprechend des individuell ermittelten Schadenbedarfes, der Beitrag erhoben wird.

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Hierdurch entsteht natürlich ein erheblicher Verwaltungsaufwand, der zwar bei dem Versicherer im Rahmen der einkalkulierten Kosten abgedeckt ist, aber sowohl einen betreuenden, oft auch abrechnenden Makler, wie auch den Kunden erheblich mehr belastet, als wenn die übliche Flottenkalkulation auf Basis der vorjährigen Schadenbedarfe ermittelt wird. – Ein Festbeitrag für ein Jahr, und dann gucken wir mal, was passiert ist...

Bei diesem System werden Änderungen der Fuhrpark-Zusammensetzung häufig nicht berücksichtigt beziehungsweise Schwankungen im Rahmen einer prozentualen Bandbreite akzeptiert. Verständlich, dass bei einer größeren Verschiebung, innerhalb einer großen Flotte, von Kleintransportern zu Lkws im Güterverkehr am Ende des Jahres eine gut gemeinte „Kalkulation” nicht mehr aufgehen wird.

Eine korrekte Bestimmung des Schadenbedarfes bei der Zeichnung von Flotten und, folgend, eine verwaltungsarme Bearbeitung aller Änderungen, kann nur mit hoher IT-Unterstützung realisiert werden. Eine Herausforderung, der sich vermutlich nur größere Versicherer stellen können und wollen. Vor diesem Hintergrund ist es durchaus verständlich, dass sich viele Versicherer aus dem Flottengeschäft zurückziehen.

Rainer Weckbacher

rweckbacher@aol.com

zum Artikel: „Flotten bleiben teuer”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Kfz-Flotten
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Bild: Pixabay, CC0

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21.2.2014 – Otto Tegethof zum Artikel „Flotten bleiben teuer” mehr ...
 
24.2.2014 – Achim Finke zum Artikel „Flotten bleiben teuer” mehr ...
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