17.3.2026 – Tatsächlich weiß man danach nicht, ob womöglich auch die „sehr guten” gerade mal von den Befragten zwischen „mittelmäßig” (Note 4) und „schlecht” (Note 5) bewertet wurden. Denn methodisch werden alle, die besser als der Mittelwert aller Bewertungen von dann zum Beispiel 4,8 liegen, am Ende mit „gut” bewertet.
Wenn der Mittelwert der somit „Guten” dann bei 4,6 liegt, werden alle, die besser als dieser liegen, mit „sehr Gut” bewertet. Der Mittelwert der „sehr Guten” liegt dann zum Beispiel bei 4,3 – also ursprünglich etwas weniger „schlecht” als gerade noch „mittelmäßig”. Im Endergebnis nach Anwendung der hier und in den Studieninformationen dargestellten Methode sind das dann die „sehr Guten”.
Wie man sagt: „Der Einäugige ist König unter den Blinden!” Indes erfährt man nichts über die ursprünglichen Bewertungen. Für die Entscheidung ist dies gegebenenfalls irrelevant, weil man ja eh nur unter den vorhandenen Optionen wählen kann. So wie ich einmal bei einem Lebensversicherer eingeladen war, und der Mitarbeiter vorschlug, in die Kantine zu gehen, wo das Essen schlecht ist, weil es in der zweiten wählbaren Kantine ganz schlecht ist.
Peter Schramm
zum Artikel: „Diese Tierhalterhaftpflichtversicherer regulieren besonders fair”.
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