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Gehalt der Deutschen soll im kommenden Jahr stark steigen

22.11.2022 – Die steigende Inflation und die Suche nach Mitarbeitern lassen die Gehälter in Deutschland aktuell und in Zukunft steigen. Damit reagieren die Firmen unter anderem auf den „War for Talents“, wie die veröffentlichte Studie des Beratungsunternehmens WTW, die auf einer jährlichen Umfrage basiert, zeigt.

Mehr Gehalt für die Mitarbeiter, getrieben durch die Inflation. Laut dem „Salary Budget Planning Report“ der Willis Towers Watson GmbH (WTW) werden Gehälter in Deutschland im kommenden Jahr um 4,5 Prozent steigen.

Die Erhebung der Zahlen wurde von der „Reward Data Intelligence Practice“ von WTW erstellt. Die Umfrage, die im Oktober und November weltweit durchgeführt wurde, fasste auch insgesamt 802 deutsche Unternehmen mit ein. Die Umfrage findet einmal pro Jahr statt.

Im Dezember vergangenen Jahres hatte WTW mit einer Gehaltserhöhung von 3,1 Prozent spekuliert (VersicherungsJournal 4.2.2022). Damit hatte sich das Beratungsunternehmen selbst von seiner Prognose von 2,8 Prozent nach oben korrigiert und dennoch die 2022 eingetretenen 3,8 Prozent noch unterschätzt.

Unternehmen im Kampf um den Nachwuchs

Als maßgeblich für die Notwendigkeit der Unternehmen, immer tiefer in die Tasche zu greifen, gilt der „War for Talents“. Wie in allen Kriegen, spielt Geld auch hier eine wesentliche Rolle. Laut Report musste fast die Hälfte der befragten Unternehmen – 47 Prozent – mehr Geld in die Hand nehmen, um neue Talente anzuwerben und zu halten.

Mit 91 Prozent sind beinahe alle Firmen dabei, aggressivere Gehaltserhöhungen vorzunehmen, oder erwägen diese auf halbjährlicher Basis, wie der Report darlegt.

Mitarbeiterbindung aktiv fördern

Daneben wird von mehr als der Hälfte der Firmen Flexibilität am Arbeitsplatz ausgebaut sowie Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration verstärkt. Knapp die Hälfte der Unternehmen plant, die Mitarbeiterbindung aktiv zu fördern.

Eine frühere Untersuchung von WTW zeigte auf, dass gerade die Wahl des Arbeitsorts elementar für die Arbeitsweise sei (26.4.2022).

Neben einer dicken Brieftasche sollten die Firmen laut einer WTW-Umfrage, die zu Beginn dieses Jahres durchgeführt wurde, auch eine betriebliche Altersversorgung (bAV) auf den Verhandlungstisch legen. Für 52 Prozent wäre die ein Pluspunkt zum Anheuern. Firmenhandy und Dienstwagen sind hingegen (in der damaligen Umfrage) kein großartiges Pro-Argument mehr gewesen (14.7.2022).

Firmen suchen Finanzierungswege

Insgesamt 67 Prozent der Firmen gaben dem Report zufolge an, dass sie in den letzten zwölf Monaten mehr als ursprünglich geplant für Gehaltserhöhungen ausgegeben – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Entsprechend müssen die Firmen diese Mehrausgaben finanzieren. Die gängigste Art – 22 Prozent der Antworten entfallen darauf – ist, durch eine Optimierung der Gesamtvergütung die Ausgaben zu finanzieren. 20 Prozent wollen es durch eine Preiserhöhung stemmen. Weniger beliebt, aber eine Option ist die Senkung von Personalkosten durch Restrukturierung und Abbau.

Einen geringeren Ertrag nehmen elf Prozent der Unternehmen für die höheren Gehaltsausagen in Kauf, drei Prozent senken ihre Investitionen.

 
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