VersicherungsJournal hilft Kindern

25.1.2012 – Mit zwei Spenden hat sich die VersicherungsJournal Verlag GmbH für Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen oder mit unheilbaren Krankheiten engagiert.

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Zum Jahresende 2011 hat das VersicherungsJournal wie im Jahr zuvor gemeinnützige soziale Organisationen finanziell unterstützt.

Spende für Big Brothers Big Sisters

Mit einer Spende unterstützt der Verlag die Big Brothers Big Sisters Deutschland gGmbH, die an verschiedenen Standorten und Regionen tätig ist.

Bild: Big Brothers Big Sister
Bild: Big Brothers Big Sister

Das Unternehmen organisiert ein Mentorenprogramm für Kinder in schwierigen Lebensverhältnissen. Einige haben einen Migrationshintergrund, andere stammen aus bildungsfernen Familien. Manche wachsen bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf und haben dadurch kaum männliche Bezugspersonen und Rollenvorbilder. Wieder andere benötigen eine Ermutigung bei Schulwechsel, Umzug oder Trennung der Eltern.

Mentoren sind Erwachsene, die gerne etwas mit Kindern unternehmen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen mindestens ein Jahr lang ehrenamtlich weitergeben möchten.

Sie durchlaufen einen mehrstufigen Auswahlprozess und werden in einer Einführungs-Veranstaltung auf ihre neue Rolle vorbereitet. Besondere Kenntnisse sind nicht erforderlich. Berufstätige ebenso wie Studierende oder Senioren können als Mentoren aktiv werden.

Die Eltern melden ihr Kind für das Programm an und tragen dazu bei, dass Mentoring für alle Beteiligten zu einer wertvollen, bereichernden Erfahrung wird.

Nachgewiesene Erfolge

Big Brothers Big Sisters sieht das Konzept durch eine wissenschaftliche Studie bestätigt:

Kinder mit Mentoren

  • wurden selbstbewusster,
  • verstanden sich besser mit ihren Eltern und mit Gleichaltrigen,
  • erwarben mehr neue Kenntnisse und Fertigkeiten,
  • zeigten eine positivere Einstellung zu Schule und schulischen Leistungen,
  • kamen weniger mit Drogen und Alkohol in Kontakt.

Unterstützung für die Sternenbrücke

Eine weitere Spende ging an das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Hamburg.

Bild: Kinder-Hospiz Sternenbrücke
Bild: Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Nach Schätzungen leben in Deutschland bis zu 22.000 Kinder und Jugendliche, die an Krankheiten oder Behinderungen leiden, die ihr Leben so sehr verkürzen, dass sie noch im Kindes- oder Jugendalter daran versterben.

Das Kinder-Hospiz hilft unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen, zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern einen würdevollen Weg bis zu ihrem Tod zu gehen, und steht den betroffenen Familien auch nach dem Verlust ihres Kindes zur Seite.

Die Sternenbrücke kann zwölf schwerstkranke junge Menschen gleichzeitig aufnehmen. Die Betreuung erfolgt unter anderem durch Ärzte und Schmerztherapeuten, Pflegekräfte, Trauerbegleiter, Familientherapeuten und Pädagogen.

Zum Team gehören zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter. Die Hilfe umfasst die Pflege und Schmerztherapie der Kinder, die Entlastung der Eltern, die Betreuung der gesunden Geschwister sowie die Trauerbegleitung.

Große Versorgungslücke

„Die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Finanzierung durch gesetzliche Kostenträger (Kranken- und Pflegekassen, Sozial- oder Jugendämter) sind in Deutschland für Kinderhospize noch nicht umfassend geregelt“, stellt das Kinderhospiz fest.

Von den 460 Euro Kosten pro Tag übernähmen die Kranken- und Pflegekassen bis zu 265,55 Euro pro Tag. Die daraus resultierende Vergütungslücke von rund 195 Euro pro Tag für die Pflege und Begleitung müsse deshalb aus Spenden getragen werden. Bei der Sternenbrücke beträgt der jährliche Gesamtunterstützungs-Bedarf 1,7 Millionen Euro.

Spenden oder Mitarbeiten

Beide gemeinnützigen Organisationen sind weiterhin auf Spenden und auf die ehrenamtliche Mitarbeit von Freiwilligen angewiesen.

So kann sich jeder nach seinen finanziellen oder zeitlichen Möglichkeiten für den guten Zweck engagieren. Der VersicherungsJournal Verlag wird auch weiterhin soziale Projekte unterstützen.

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