12.1.2012 – Ich verstehe nicht, wie sich ein solches Vertriebskonzept heutzutage über Jahre halten kann.
Das VVG wird missachtet, die meisten Richtlinien zu einer gesetzlich verlangten ordentlichen Beratung fehlen, viele Informationspflichten werden missachtet, Beratungsprotokoll in der geforderten Form Fehlanzeige, Qualifikationen sind für die „Berater“ ein Fremdwort und die Bafin wurde mehrmals von den „Machenschaften“ in Kenntnis gesetzt.
Die Verbraucherzentralen schlagen Alarm, es regnet Klagen ohne Ende und dennoch: Das Unternehmen macht weiter wie bisher – nein, es wird immer aggressiver. Wie kann so etwas sein, nachdem aller Versicherungsvermittler, Vermittler von Kapitalanlagen und Krediten doch ständig kontrolliert werden?
Von den „Beratern“ in dem Unternehmen hat fast keiner eine zur Beratung gesetzlich vorgeschriebene Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung – wie bitte kann so etwas möglich sein?
Die Dummen sind wir ehrlichen Versicherungsmakler und -Vermittler, weil wir mit einem solchen „Haufen“ wieder mal verglichen werden. Da muss man doch mal ernsthaft über die Systeme der Bafin und GewO nachdenken, oder?
Michael B. Gehrke
zum Artikel: „Carpediem kämpft um Glaubwürdigkeit”.
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