Bevor der Ursprungsvermittler überhaupt etwas mitbekommt

21.4.2017 – Der Bankenvertrieb bei Einmalbeiträgen ist einfach stark. Bevor die Ursprungsvermittler einer Lebensversicherung überhaupt mitbekommen, dass etwas läuft, ist das Geld schon wieder angelegt.

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Zudem sind die Policen ja teilweise 20 bis 30 Jahre alt und älter, dadurch gibt es den ursprünglichen Vermittler gar nicht mehr und nicht immer einen neuen Betreuer. Die Banken sehen die Buchung auf dem Girokonto machen häufig das Geschäft.

Neben den Einmalbeiträgen gibt es jedoch auch andere Faktoren, so gibt es beispielsweise zwei Versicherer, welche ihre Nettobeiträge in der Berufsunfähigkeits-Versicherung bereits angehoben haben oder ihre Rentenfaktoren verändert haben.  Der Gewinnbringer des seniorenspezialisierten Versicherers ist auch klar, da werden riesige Beiträge für Pflegerenten und Einmalanlagen eingesammelt.

Was der Onlinevertriebsweg aber macht, lässt sich nicht klar absehen. Ich glaube, es gibt dort eher noch mehr Risiken, als im klassischen Face-to-Face-Geschäft, denn die Affinität, sein Lebenswerk oder seine Lebensersparnisse im Internet anzulegen, ist bei der Zielgruppe und der jeweiligen Generation für mich noch nicht spürbar.

Johannes Buckel

johannes.buckel@telis-finanz.de

zum Artikel: „Die Lebensversicherer mit dem größten Beitragsschwund”.

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