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Diese Anforderungen stellen Makler an Online-Seminare

9.3.2017 – Makler und Mehrfachvertreter nehmen nach einer aktuellen MRTK-Studie jährlich an durchschnittlich 19 Online-Seminaren von Versicherungs-Unternehmen und Maklerpools teil. Weitere Ergebnisse: Online-Seminare sollten aus Vermittlersicht vorzugweise vormittags und nicht am Wochenende stattfinden, rund eine Dreiviertelstunde dauern und von einem Experten aus dem Fachbereich als Referent geleitet werden.

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Ein unabhängiger Vermittler nimmt pro Jahr im Schnitt an 19 Online-Seminaren von Versicherungs-Unternehmen und Maklerpools teil. Dies zeigt die jetzt veröffentlichte Studie „Online-Seminare im Maklermarkt 2017“, für die das Marketing Research Team Kieseler (MRTK) im Januar 200 Makler und Mehrfachvertreter nach der Cati-Methode befragt hat.

Im Vergleich zur Vorgänger-Untersuchung von vor drei Jahren (VersicherungsJournal 16.2.2015) gab nur es eine leichte Steigerung, seinerzeit waren es 18. Bei der ersten Studie im Jahr 2011 lag der Durchschnittswert allerdings erst bei zwölf.

Je nach Produktbereich unterschiedliches Interesse

Das grundsätzliche Interesse an Online-Seminaren der unabhängigen Vermittler ist massiv gestiegen – und zwar von 45 Prozent 2011 über 54 Prozent 2014 auf aktuell 82 Prozent (Nennungen „sehr interessant“ oder „eher interessant“). In Maklerbüros mit mehr als drei Mitarbeitern äußern aktuell sogar 86 Prozent Interesse.

Auch hinsichtlich des Interesses an Online-Seminaren gibt es Unterschiede, wenn man die verschiedenen Produktbereiche betrachtet. Im Bereich „Sach/ HUK“ stoßen Online-Seminare nur bei 76 Prozent auf Interesse, in Kranken sind es 80 Prozent. Deutlich überdurchschnittlich ausgeprägt ist das Interesse in den Bereichen „Leben/ Rente“ und „Investment/ Fonds“ (jeweils 88 Prozent) sowie im Bereich „Biometrie“ (86 Prozent).

Bevorzugte(r) Dauer und Termin

Ein Online-Seminar sollte im Schnitt eine Dreiviertelstunde dauern und nicht am Wochenende stattfinden. Klare Präferenzen zu bestimmten Wochentagen äußerten die Befragten nicht. Allerdings wird der Freitag nur von 25 Prozent als geeigneter Termin angesehen, bei den anderen Wochentagen lag die Zustimmung jeweils um die 30 Prozent (Mehrfachnennungen waren möglich).

Bild: Wichert

Zu den bevorzugten Tages- beziehungsweise Uhrzeiten für ein Online-Seminar zeigen sich laut der Studie dann aber deutliche Präferenzen: Der späte Vormittag (circa zehn bis zwölf Uhr) stößt auf die größte Zustimmung, dies gaben fast zwei Drittel der Befragten an.

Vergleichsweise große Zustimmung (knapp ein Drittel) gab es auch für den frühen Vormittag (vor zehn Uhr). Alle anderen Tageszeiten hält bestenfalls ein Siebtel für geeignet. Auf nur sehr geringes Interesse stößt hier der Abend (ab 18 Uhr).

Bild: Wichert

„Sach/ HUK“ bevorzugter Themenbereich

Wie die Untersuchung weiter zeigt, sollte der Referent aus Sicht der Vermittler idealerweise ein Experte aus dem jeweiligen Fachbereich sein – fast neun von zehn Befragten wählten diese Antwortoption.

Als gewünschten Themenschwerpunkt gaben fast neun von zehn Vermittlern den Bereich „Sach/ HUK“ an. Dahinter folgen die Bereiche „Kranken/ Pflege“ und „Leben/ Vorsorge“ mit knapp über beziehungsweise unter zwei Drittel Zustimmung. Auch hier waren Mehrfachnennungen möglich.

Die Studie „Online-Seminare im Maklermarkt 2017” umfasst 40 Folien und enthält weitere Auswertungen zu den Anforderungen an Online-Seminare sowie zu den besten Seminar-Anbietern aus Sicht von unabhängigen Vermittlern. Sie kann direkt bei MRTK-Geschäftsführer Reiner Kieseler per E-Mail oder telefonisch unter 0162 2497777 erworben werden.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Ausbildung · Maklerpool · Marketing · Mehrfachvertreter · Mitarbeiter · Rente
 
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