8.4.2025 (€) – Die Zahl der registrierten Finanzanlagenvermittler ist im Startquartal 2025 genauso gesunken wie die der Immobiliardarlehensvermittler sowie der Immobiliardarlehensberater. Nach oben zeigt die Kurve nur bei den Honorar-Finanzanlagenberatern. Dies belegen jetzt von der DIHK veröffentlichte Zahlen.
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat aktuelle Zahlen aus dem Vermittlerregister veröffentlicht. Zum 1. April 2025 waren demnach mit 41.018 knapp 0,2 Prozent beziehungsweise 77 weniger Finanzanlagenvermittler (§ 34f GewO) verzeichnet als drei Monate zuvor (VersicherungsJournal 29.1.2025).
Damit ist der über viele Quartale positive Trend gestoppt. Rückgänge waren zuletzt in der ersten Jahreshälfte 2020 dokumentiert worden (6.7.2020, 3.4.2020, 22.1.2020).
Fast alle mit Erlaubnis zur Investmentfondsvermittlung
Nach den aktuellen Daten besitzen nahezu alle – nämlich 40.663 (unverändert gut 99 Prozent) – Finanzanlagenvermittler die Erlaubnis zur Vermittlung von Investmentfonds nach § 34f (1) Nummer 1 GewO.
Weiterhin ist knapp jedem Fünften die Vermittlung von geschlossenen Fonds (§ 34f (1) Nummer 2 GewO) gestattet. Erneut darf knapp jeder achte Verzeichnete Vermögensanlagen (§ 34f (1) Nummer 3 GewO) vermitteln.
Zuwachs bei den Honorar-Finanzanlagenberatern
Gestiegen ist hingegen die Anzahl der Honorar-Finanzanlagenberater (§ 34h GewO). Zum Stichtag 1. April zählte das Register 323 Meldungen. Das sind 13 mehr als zu Jahresbeginn.
Bis auf eine Ausnahme besitzt jeder der aktuell verzeichneten Honorar-Finanzanlagenberater die Erlaubnis zur Beratung zu offenen Investmentvermögen. Nach geschlossenen Fonds besteht bei den Beratern mit einem knappen Viertel Anteil eine deutlich höhere Nachfrage als bei den 34f-Vermittlern. Nur etwas höher fällt diese mit einem guten Achtel bei der Beratung zu Vermögensanlagen aus.
Weniger Immobiliardarlehensvermittler
Die Zahl der Immobiliardarlehensvermittler (§ 34i GewO) ist nach zuvor drei Anstiegen zuletzt wieder gesunken. Zwischen Anfang Januar 2025 und Anfang April 2025 ging es um 83 Eintragungen beziehungsweise 0,14 Prozent auf 57.711 verzeichnete Dienstleister nach unten.
Von den Registrierten traten 626 als Honorar-Immobiliardarlehensberater auf, das sind neun weniger als zu Beginn der vorangegangenen Dreimonatsperiode. Mit einem Anteil von etwa 1,1 Prozent wird der Honorarberaterstatus im Immobilienbereich häufiger nachgefragt als im Finanzanlagenbereich (knapp 0,8 Prozent). Im Versicherungsvermittlerregister liegt der Anteil mit unter 0,2 Prozent noch niedriger (2.4.2025).
Gründe für diese Entwicklungen sind aus der DIHK-Statistik nicht abzuleiten.






