An diese Krankenvollversicherer liefern Makler das meiste Geschäft

4.2.2025 (€) – Die Hallesche erzielt im Maklermarkt den größten Geschäftsanteil in der Krankenvollversicherung. Die Gesellschaft schob sich um einen Platz nach oben. Die Hansemerkur, Sieger der Vorjahre, fiel auf Position fünf zurück. An zweiter bis vierter Stelle liegen die Barmenia, die Allianz und die Arag. Dies zeigt die Asscompact-„Marktstudie Kranken- und Pflegeversicherung 2025“.

Die BBG Betriebsberatungs GmbH hat ein weiteres Mal eine Untersuchung zur Bedeutung der Produktgeber in der privaten Krankenversicherung (PKV) im unabhängigen Vermittlermarkt durchgeführt. Ermittelt wurden auch der Stellenwert des PKV-Geschäfts und die Geschäftserwartungen in diesem Segment (VersicherungsJournal 4.2.2025).

Grundlagen und Methodik der Asscompact-Studie

Grundlage der Asscompact-„Marktstudie Kranken- und Pflegeversicherung 2025“ ist eine im November und Dezember 2024 unter Versicherungsmaklern und Mehrfachvertretern durchgeführte Onlineumfrage. Die Größe der Nettostichprobe wird mit 246 Personen angegeben.

Rund 91 Prozent der Befragten waren männlich, knapp neun Prozent weiblich. Sie haben 28,5 Jahre Berufserfahrung bei einem Durchschnittsalter von 56,3 Jahren und wollen im Schnitt mit 68,2 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden.

Im Rahmen der Befragung wurden die Vermittler unter anderem „gebeten, zu ihren präferierten Anbietern jeweils ihre Geschäftsanteile (nach Stück) in Prozent anzugeben. Die Prozentwerte werden als Punktwerte interpretiert, so dass jeder Vermittler maximal 100 Punkte auf alle Anbieter verteilen kann“, wird zur Methodik erläutert.

Abschließend wird den Angaben zufolge ein Index gebildet, bei dem der Anbieter mit dem höchsten Wert 100 Punkte erhält und die weiteren Anbieter anhand ihrer Abstände prozentual abgestuft werden.

Krankenvollversicherung: Hallesche vor Barmenia und Allianz

In der Krankenvollversicherung konnte die Hansemerkur Krankenversicherung AG ihren sechsmal in den vergangenen sieben Jahren gehaltenen Spitzenplatz (VersicherungsJournal 2.2.2024, 3.2.2023, 4.2.2022, 7.2.2020, 5.2.2019, 5.2.2018) nicht verteidigen. Sie rutschte auf den fünften Rang nach unten ab.

Wie bereits vor vier Jahren (5.2.2021) schaffte die Hallesche Krankenversicherung a.G. erneut den Sprung an die Spitze, auch dieses Mal von Position zwei aus kommend. Den Silberrang sicherte sich die Barmenia Krankenversicherung AG mit fast 22 Punkten Rückstand.

Die Wuppertaler schoben sich genauso wie die Allianz Private Krankenversicherungs-AG um zwei Plätze nach oben. Letztere findet sich nun an dritter Stelle wieder. Die führende Gesellschaft ist etwa 33 Zähler entfernt.

Arag hauchdünn vor Hansemerkur

In einem engen Rennen um den vierten Rang setzte sich die Arag Krankenversicherungs-AG (von sieben auf vier) hauchdünn gegen die Hansemerkur und die Universa Krankenversicherung a.G. (von acht auf sechs) durch. Die drei letztgenannten Akteure kamen auf relative Geschäftsanteile von etwas über beziehungsweise knapp unter 60 Punkten. Von drei auf sieben nach unten ging es für die Signal Iduna Krankenversicherung a.G.

Dahinter folgen die DBV Deutsche Beamtenversicherung Krankenversicherung, Zweigniederlassung der Axa Krankenversicherung AG (von neun auf acht), die Alte Oldenburger Krankenversicherung AG (von elf auf neun), die Continentale Krankenversicherung a.G. (von sechs auf zehn) und die DKV Deutsche Krankenversicherung AG (von zehn auf elf). Diese vier Akteure liegen nicht einmal zwei Zähler auseinander.

Ranking (Bild: Wichert)

Konkrete Gründe für die zum Teil deutlichen Veränderungen werden im Rahmen der Untersuchung nicht erhoben.

Weitere Studiendetails

Die 413-seitige „Marktstudie Kranken- und Pflegeversicherung 2025“ enthält neben detaillierten Ranglisten zu den Geschäftsanteilen und der Vermittlerzufriedenheit in der Vollversicherung auch eine Analyse der Top-Anbieter. Untersucht wurde zudem neben der Krankenzusatz- und der Pflegezusatz- auch die betriebliche Krankenversicherung (bKV).

Der Berichtsband kann ab 2.975 Euro inklusive Mehrwertsteuer bei Dr. Mario Kaiser per E-Mail oder per Telefon unter 0921 7575833 bestellt werden.

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