Sparda-Bank Baden-Württemberg wechselt zur R+V

10.9.2019 (€) – Die Sparda-Bank Baden-Württemberg e.G. hatte im Juni angekündigt, ihr Versicherungsgeschäft künftig über den Versicherungsmakler Sparda-Versicherungsservice GmbH (SVS) in Kooperation mit der Jung, DMS & Cie. AG abzuwickeln (VersicherungsJournal 20.6.2019, 27.3.2019).

Das Kreditinstitut selbst ist als gebundene Versicherungs-Vertreterin nach § 34d Absatz 7 GewO registriert. Sie hatte laut einem Bericht des Handelsblatts bislang einen Rahmenvertrag mit den DEVK Versicherungen, so wie die anderen Sparda-Banken auch. Die Geldhäuser und die Versicherungsgruppe hätten gemeinsame Wurzeln in der Eisenbahner-Bewegung, schreibt die Zeitung.

Die Sparda Baden-Württemberg hat nun dem Handelsblatt bestätigt, dass man seit Juni getrennte Wege gehe und nun „beim Vertrieb von Altersvorsorge-Produkten künftig exklusiv mit der R+V Versicherung zusammen“ arbeite. Das gelte auch für Vermögensaufbau und -absicherung.

Über die Makler-Tochter würden Schaden- und Unfallversicherungen angeboten. In dieses Geschäftsmodell habe die DEVK nicht mehr hineingepasst, zitiert die Zeitung eine Sprecherin der DEVK. Die Gruppe setze weiter auf ihren Ausschließlichkeits-Vertrieb.

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