So lief das Geschäft 2021 mit Invaliditäts-Versicherungen

29.8.2022 (€) – Im vergangenen Jahr hatten die im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) organisierten Lebensversicherer einen Neuzugang von 464.100 Invaliditäts-Versicherungen zu verzeichnen. Dies zeigt die Ende Juni vom Verband veröffentlichte Broschüre „Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2022“ (PDF, 2,5 MB) (VersicherungsJournal 30.6.2022). In der Publikation werden die vollständigen Geschäftszahlen für das Jahr 2021 präsentiert.

Das entspricht auf Zehnjahressicht betrachtet dem zweithöchsten Neuzugang – nach Stückzahl wie auch nach Anteil. Mehr Scheine wurden nur 2012 eingelöst. Am wenigsten waren es 2017 mit nicht einmal 410.000. Der Anteil der Produktgruppe am Neugeschäft lag zu Beginn des Betrachtungszeitraums bei um die acht Prozent. Er stieg über 8,3 Prozent (2016 und 2017) und 8,5 Prozent (2018 und 2019) bis auf den Höchststand von 9,7 Prozent im Jahr 2020. Zuletzt ging der Anteil leicht auf 9,5 Prozent zurück.

Ende 2021 betrug der Gesamtbestand rund 5,25 Millionen Policen. Das war ein Plus von 4,3 Prozent. Die Zuwachsrate in den Jahren davor befand sich auf dem gleichen Niveau und schwankte nur minimal zwischen 4,3 und 4,6 Prozent. Der Anteil der Invaliditäts-Versicherungen erhöhte sich kontinuierlich von 5,3 Prozent (2017) auf zuletzt 6,6 Prozent.

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