Zusammenbruch des Sozialsystems wird förmlich herbeigeredet

9.6.2026 – Dem Leserbrief muss ich gehörig widersprechen. Der Zusammenbruch unseres Sozialsystems wird förmlich herbeigeredet, und das ohne Not.

Selbstverständlich gibt es vor allem demographisch bedingte Probleme, die auch in Zukunft nicht besser werden. Die reißen finanzielle Lücken auf, die aber mit den vorhandenen staatlichen Geldern in Form von Bundeszuschüssen problemlos geschlossen werden könnten, wenn man denn wollte.

Das Problem ist doch nicht, dass kein Geld da ist. Es wird nur für Zwecke ausgegeben, die am Bedarf der Bürger völlig vorbeigehen, sei es für Verteidigung, Migration, Zahlungen in Bündnisse (EU, UN, NATO), Investitionen in staatliche Bauten und den ganzen ausufernden Beamtenapparat. Man nehme nur einen Bruchteil davon für die Finanzierung der Sozialversicherung und schon würde das System für mindestens die weiteren 20 Jahre stabil und gesund bleiben und wir könnten uns in dieser Zeit mit anderen Fragen beschäftigen.

Die Gelder müssen umverteilt und Prioritäten richtig gesetzt werden. Der Staat ist für seine Bürger da und muss dort investieren, wo sie etwas davon haben und nicht dort, wo nur andere profitieren und wir leer ausgehen und dafür auch noch tief in die Tasche greifen müssen. Aktuell erleben wir es leider jedoch ganz extrem umgekehrt mit besorgniserregender Tendenz.

Heinz Vollmer

heinz_vollmer@gmx.de

zum Leserbrief: In der Sozialversicherung bahnt sich ein Zusammenbruch an

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