27.6.2024 – Vielleicht sollte man sich auch einmal von dem Begriff „Vetreter“ auch bei solchen Befragungen verabschieden – dieser Begriff wird immer negativ behaftet bleiben. Repräsentant oder Berater sind da vielleicht schon zeitgemäßer.
Leider muss aber auch der Vertrieb weiterhin den oftmals nicht zufriedenstellenden Service der Versicherer ausbaden. Gerade am Beispiel Hochwasserschäden könnte sich die Versicherungswirtschaft lösungsorientiert darstellen und „Schäden verursacht durch Grundwasser, welches durch Starkregen, oder Ausuferung von stehenden und fließenden Gewässern beeinflusst wird“ et cetera in Elementar mitversichern.
Man hätte so viel positive Presse für sich generieren können, sei es im Ahrtal oder vor Kurzem in Bayern – wenn man nur auch wollte. Stattdessen freuen sich doch die Versicherer über derartige Ausschlüsse, um nicht regulieren zu müssen. Der „Vertreter“ muss es dann wieder ausbaden.
So lange sich die Versicherer im Privat- und KMU-Bereich nicht bewegen und auf die Anforderungen der Kunden nicht eingehen (im Corporate-Bereich sieht das oftmals anders aus), wird sich auch am Image nichts ändern.
Und das Thema der wohl immer noch vorhandenen schwarzen Schafe, welche lieber Anbieter B empfehlen, obwohl doch A und C das bessere Angebot haben (die im VersicherungsJournal veröffentlichten Rankings und dazugehörigen Kommentare lassen darauf schließen), aus welcher Motivation auch immer (...), stirbt leider auch nicht aus.
Florian Komarek
zum Artikel: „So unbeliebt sind Versicherungsvertreter”.




