Reduzierung der Anzahl Krankenkassen forcieren

16.4.2026 – Es ist doch sehr fraglich, warum eine - die bundesweite Öffnung anstrebende - Betriebskrankenkasse erhalten werden soll, der es nicht gelingt, in allen Bundesländern Trägerunternehmen für sich zu gewinnen. Sie kann doch mit anderen Betriebskrankenkassen fusionieren, um damit wieder gemeinsam bundesweite Öffnung zu erreichen.

Dies ist nicht nur für die fusionierenden Betriebskrankenkassen und deren Versicherte von Vorteil. Sondern für uns alle, wenn es wieder eine Krankenkasse weniger gibt. Und dadurch erhebliche Verwaltungskosten eingespart werden können, weil man insbesondere auch in den hochbezahlten Leitungsfunktionen Personal entlassen kann.

Die einzigen, die dabei verlieren, sind die dann überflüssig werdenden Direktoren und Führungskräfte. Deren Entlassung nach Fusionen ist aber im Interesse aller gesetzlich Versicherten wünschenswert, die sie mit ihren Beiträgen unnötigerweise mitfinanzieren.

Dass sich irgendjemand anderer als genau diese vom System einer Vielzahl von Krankenkassen Profitierenden hier Ausnahmen wünschen kann, ist nicht ersichtlich. Die Aufsicht und der Gesetzgeber bleiben hier hoffentlich unnachgiebig und forcieren dadurch die Reduzierung der Anzahl Krankenkassen in Deutschland. Ein Schritt in die richtige Richtung, durch Nutzung der gesetzlichen und Aufsichtsmittel, die dazu bereits zur Verfügung stehen.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Artikel: BKK Firmus verliert bundesweite Öffnung – das sind die Gründe

Artikel-Werkzeuge für Sie
Diese Seite empfehlen
Weitere Artikel der Ausgabe vom 16.4.2026
Weitere Leserbriefe