9.6.2026 – Dass unsere umlagefinanzierten Systeme nicht mehr funktionieren werden, ist ja nun beileibe nichts Neues, es ist seit gut 50 Jahren bekannt. Das habe ich schon vor dreißig Jahren in meinem VWL-Studium gelernt.
Und ich habe auch gelernt, warum es den Umbau nicht geben wird: In den Ländern, die diesen Schritt schon vor Langem gehen mussten, sind die ausführenden Parteien für lange in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Beste Beispiele sind die Niederlande und Neuseeland.
Und was würde bei uns nach einem entsprechenden Umbau passieren? Was werden die machen, die sich die Zusatzdeckungen nicht leisten können? Oder die sie auf dem privaten Versicherungsmarkt nicht bekommen? Man werfe einen Blick in die USA…
Wenn wir denn so viel in die Eigenverantwortung legen wollen, dann sollten wir auch gleich alle Subventionen (circa 320 Milliarden Euro) abschaffen. Und den Mindestlohn. Das Ergebnis dieser gefährlichen libertären Ideen sieht man ja gerade in den USA. Es gibt Lösungen für die Probleme, schon lange. Nur interessieren die im Zirkel aus Politikern und Juristen niemanden…
Frank Schmidt
zum Leserbrief: In der Sozialversicherung bahnt sich ein Zusammenbruch an




