2.2.2010 – Professor Wagner hat sicher Recht, es fehlt aber die Feststellung, warum das so ist. Sind die Vermittler faul, oder werden sie mit mehr und mehr unsinnigen Protokolllierungs-Pflichten und adminsitrativen Arbeiten Ihrer Versicherer zugeschüttet?
Wenn die einfache Klärung einer Schadenfreiheitsrabatt-Problematik vier Stunden verschlingt, wenn der Ausdruck von Firmenangeboten mit den dazugehörigen Bedingungwerken fast eine halbe Tonerkasette verbraucht, wenn der Vermittler im Prinzip nur noch bei vorherigen Zustimmung des Kunden bei diesem anrufen darf und wenn – last but not least – in einer Tour neue unsinnige oder der Sache nicht angemessenen, gesetzliche Vorschriften erfunden werden, dann ist das sicher nicht die Schuld des Vermittlers.
Der soll ja gleichzeitig umfassend, möglichst neutral und fair beraten. Dazu ist Sachkompetenz entscheidend. Wenn der Vermitler früher schon die eierlegende Wollmilchsau war, dann ist er das jetzt in fünfter Potenz.
Ralf Hammann
zum Artikel: „Knapp 15 Stunden beim Kunden”.




