22.6.2009 – Die Verbraucherzentralen vermitteln das Gefühl, sie alleine hätten das richtige Wissen.
Ich frage mich, was die Aussage dieses Films sein soll? Sind wir jetzt dort angelangt, wo die Schlammschlacht beginnt? Das kann es doch nicht sein!
Ich war letzte Woche bei einer Info-Veranstaltung zum Thema Berufsunfähigkeit (BU) bei der Verbraucherzentrale Mainz. Die Referentin konnte viele Fragen der Teilnehmer nicht beantworten, wusste manchmal nicht, was sie mit den Folien aussagen wollte. Ich hatte so meine Zweifel ob ihres angeblichen Spezialistentums.
Dann der Clou: Ihre Empfehlungen in den Beratungen stützt sie auf Untersuchungen von Stiftung Warentest. Würde ein Makler dies tun, hätte er mit Sicherheit ein großes Haftungsrisiko. Beim Makler verlangt der Gesetzgeber Produktkenntnisse.
Bei mir stellt sich dann die Frage, was ich von einer Verbraucherzentrale halten soll, die anscheinend keine Haftung für ihre Beratung übernimmt und deren Empfehlungen aus externen Quellen kommen. Das kann auch nicht die Lösung sein.
Und Herr Neuhauser scheint Altersvorsorge mit Liquiditätsplanung gleich zu setzen. Was hat ein Tagesgeldkonto mit Altersvorsorge zu tun?
Die Verbraucherzentralen raten zu Riester. Wenn ein Makler dann mit dem Kunden einen Riester-Vertrag abschließt, dann angeblich nur aus Provisionsinteresse?
Wenn eine Verbraucherzentrale zum Beispiel eine BU-Versicherung empfiehlt, bekommt der Kunde dann wirklich einen Nettotarif? Wenn nicht, zahlt der Kunde doppelt. Ich wünsche mir einen fairen Umgang miteinander.
Jürgen Dries
zum Artikel: „Unterste Polemik”.




