Weder Steuern noch Kosten entscheiden Vorsorgeerfolg

1.7.2009 – Wir steuern auf die nächste höhere Inflation zu und die Verbraucherzentrale empfiehlt Sparkonten, Fest- und Tagesgeld als Altersvorsorge!

Mal ganz dumm gefragt: Woher meint die Verbraucherzentrale, kommt die Rendite bei Sparkonten? Wächst das Geld von alleine? Banken können nur Zinsen zahlen, wenn das Geld investiert wird!

Wenn Sie das mit Sinn und Verstand machen, funktioniert das auch einwandfrei. Aber das gilt auch für Privatanleger. Und für den Grundbedarf benötigt man eine gesetzliche oder private Rente und als Ergänzung zum Beispiel Immobilien. Das sind belegbare und unbestreitbare Grundsätze der Geldanlage!

Die Broschüre der Verbraucherzentrale ist absurd. Und das soll auch noch staatlich gefördert werden?

Wozu Vorgaben für die Versicherungs- und Investmentberatung erlassen, wenn die Verbraucherzentralen das komplett unterlaufen. Hier muss dringend ein öffentlicher und fachlicher Dialog stattfinden. Sonst haben wir in einigen Jahren riesige Probleme in der Altersvorsorge.

Die Honorarberatung wird an den Empfehlungen nichts ändern. Nur die Produkte werden provisionsfrei sein.

Lässt man das Kostenargument weg, sieht man die Dinge klarer. Sowenig wie Steuern sind auch Kosten letztendlich ausschlaggebend für eine Geldanlage. Am Ende zählt nur, ob der Anleger von dem Erspartem vernünftig leben kann.

Peter Lukasiewicz

pls@pls-finanz.de

zum Artikel: „Mit dem Sparbuch für´s Alter sparen?”.

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