6.1.2010 – Wenn der geneigten Vermittlerschaft durch Produktanbieter Schwere Krankheiten im Rahmen von Informations-Veranstaltungen beschwingt und fröhlich auf das Maß eines grippalen Infektes reduziert werden, kann es nicht wundern, dass der Endverbraucher mit der gleichen Erwartungshaltung die Policen erwirbt.
Nur allzu häufig habe ich erlebt, dass Makler/Mehrfachagenten ungefragt die Verkaufsshow 1:1 in die Kundenberatung übertragen und hinsichtlich des Absicherungscharakters teils abenteuerliche Argumentationsketten bilden.
Man verzeihe mir mögliche Polemik, aber erst durch Überzeichnung werden mitunter Dinge deutlich. Hoffentlich bleibt es bei diesem einen Fall und alle Beteiligten gehen etwas zurückhaltender und realistischer mit Leistungsaussagen um.
Letztlich haben diesen Policen einen hohen Nutzen. Es wäre schade, wenn durch Sorglosigkeit die Policen in eine Ecke gedrückt werden, in die sie nicht gehören.
Lothar Kraft
lothar@kraft-versicherungsmakler.de
zum Artikel: „Wenn Krebs nicht gleich Krebs ist”.




