26.4.2010 – Warum soll man für einen Tarif bei einem Versicherer, den man in jungen Jahren noch gar nicht stark nutzt, bereits weit mehr bezahlen, nur damit man im Alter etwas weniger zahlen muss? Vorausgesetzt, man ist dann überhaupt noch beim gleichen Versicherer versichert.
Und warum soll ein Makler, der stets um den besten Versicherungsschutz bemüht ist und seinen Kunden auch künftig betreuen will, einen Tarif vermitteln, der sich preislich nur lohnt, wenn man lebenslang bei diesem Versicherer bleibt und niemals zu einem bedarfsgerechteren Tarif eines anderen Versicherers wechselt? Wem dient eine solche Bindung?
Dass die Alterungsrückstellungen starke Beitragserhöhungen im Alter nicht verhindern, hat jüngst ein von der Bundesregierung in Auftrag gegebenes Gutachten festgestellt. Der PKV-Verband hat zwar eingewendet, dass dabei die Wirkung des gesetzlichen 10-prozentigen Zuschlags unterschätzt wurde – doch den gibt es ja in der Zusatzversicherung auch gar nicht.
Peter Schramm
zum Artikel: „Sinnlose Tarife ohne Alterungsrückstellung”.




