23.9.2009 – Bei der Sichtweise der TK Bayern über die Einkommensgrößen der dortigen Hausärzte sieht man mal wieder, dass in der GKV die betriebswirtschaftliche Denkweise noch nie sonderlich stark ausgeprägt war.
Jeder der ein eigenes Unternehmen zu führen hat weiß, dass 206.000 Euro bei i.d.R. mehreren Köpfen Personal, welche zu bezahlen sind, und den sonstigen Praxiskosten und Abgaben unter dem Strich nicht viel wenn überhaupt was hängen blbeibt.
Der Privatanteil in den meisten Hausarztpraxen liegt deutlich unter 10 Prozent, davon muß also gelebt und eine Familie finanziert werden. Und es handelt sich wie gesagt ja um einen Durchschnittswert. Man sollte endlich aufhören, auf den Ärzten rumzuhacken. Deren goldene Zeiten sind längst vorbei !
Rudolf Schmitz
zum Artikel: „Rote Ampel für die meisten Krankenkassen”.




