10.2.2010 – Nun, den Grundgedanken, Kapitalbeteiligungen als Altersvorsorge einzustufen, finde ich grundsätzlich gut. Für mich stellt sich nur die Frage, warum es auf das eigene Unternehmen des Angestellten begrenzt werden soll.
Gibt es doch inzwischen genügend Beispiele von Privat Equity-/Venture Capital-Gesellschaften, die recht erfolgreich in den deutschen Mittelstand investieren. Dass die Lobby der Lebensversicherer gegen dieses Modell Sturm läuft, ist so klar wie das Amen in der Kirche, würde Ihnen doch damit das Wasser abgegraben.
Bedenkenswert ist aber schon, wie eine ganze Nation trotz ständig sinkender Überschüsse am Modell der Lebensversicherung als Altersvorsorge festhält.
Unverständnis löst bei mir folgende Aussage aus: Zitat: „Altersvorsorge vor Vermögensbildung“? Muss nicht jeder Vermögen bilden, um fürs Alter vorsorgen zu können? Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass nach Auffassung des Verbandes die Altersvorsorge nichts mit Vermögensbildung zu tun hat.
Jens Peters
zum Artikel: „Neue Bedrohung für die Altersvorsorge”.




