15.11.2016 (€) – Die Debeka erzielte laut dem Map-Report 888 mit fast fünf Prozent die höchste Nettorendite im Zwölfjahresschnitt (2004 bis 2015), die Landeskrankenhilfe mit rund 3,3 Prozent die niedrigste. Bei 13 Anbietern lag der Wert unter vier Prozent, im Branchenschnitt waren es 4,2 Prozent.
Im Durchschnitt der vergangenen zwölf Jahre haben die privaten Krankenversicherer eine Nettorendite (Nettoergebnis aus Kapitalanlagen in Prozent des mittleren Jahresbestandes an Kapitalanlagen) von 4,20 Prozent erzielt.
Dies zeigt eine Auflistung im vergangene Woche erschienenen Map-Report Nummer 888 „Bilanzanalyse Private Krankenversicherung 2004-2015“ (VersicherungsJournal 8.11.2016).
Die Gesellschaften mit der höchsten/niedrigsten Nettorendite
An der Spitze der 33 aufgeführten Anbieter liegt der Debeka Krankenversicherungs-Verein a.G., der nur haarscharf an der Fünf-Prozent-Marke vorbeischrammte. Auf dem Silber-Rang folgt die DEVK Krankenversicherungs-AG mit knapp 4,5 Prozent.
Die Plätze drei bis sieben belegen dicht beieinander die Signal Krankenversicherung a.G., der Deutscher Ring Krankenversicherungs-Verein a.G., die Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK), die Allianz Private Krankenversicherungs-AG und die Hansemerkur Krankenversicherung AG mit Werten zwischen 4,34 und 4,24 Prozent.
Für 13 weitere Gesellschaften werden Nettorenditen mit einer Vier vor dem Komma ausgewiesen. Ebenfalls 13 Anbieter kamen nur auf Werte von unter vier Prozent. Die niedrigste Nettorendite steht für die Landeskrankenhilfe V.V.a.G. mit nur 3,31 Prozent zu Buche.
Auf vergleichsweise niedrige Werte von knapp unter beziehungsweise über 3,6 Prozent kamen auch die Freie Arzt- und Medizinkasse der Angehörigen der Berufsfeuerwehr und der Polizei VVaG (FAMK), die Württembergische Krankenversicherung AG und die Münchener Verein Krankenversicherung AG.
So schlugen sich die Branchengrößen
Von den zwölf nach verdienten Bruttobeiträgen (2015) größten privaten Krankenversicherern erzielten lediglich die Signal, die Debeka, die Allianz und die Hansemerkur eine überdurchschnittliche Nettorendite im Schnitt der Jahre 2004 bis 2015.
Knapp hinter dem Branchenschnitt zurück blieben die Continentale Krankenversicherung a.G. und die Bayerische Beamtenkrankenkasse AG. Auch die DKV Deutsche Krankenversicherung AG sowie die Barmenia Krankenversicherung a.G. lagen noch über der Vier-Prozent-Marke.
Auf Werte zwischen 3,96 und 3,87 Prozent kamen die Axa Krankenversicherung AG, die Hallesche Krankenversicherung a.G., die Huk-Coburg Krankenversicherungs-AG und die Central Krankenversicherung AG.
Weitere Studiendetails
Der Map-Report Nummer 888 „Bilanzanalyse: Private Krankenversicherung 2004 bis 2015“ enthält auf 125 Seiten Übersichten zu diversen weiteren Geschäftszahlen wie Verwaltungskosten- und Abschlusskostenquote, Beitragseinnahmen und Marktanteilen von über 30 Krankenversicherungs-Gesellschaften. Für jeden Anbieter werden darüber hinaus auf jeweils zwei Seiten acht Kennzahlen im Langfristvergleich zum Markt tabellarisch und grafisch dargestellt.
Das Heft ist lieferbar als (nicht druckbare) PDF-Datei für 89,50 Euro und als gedrucktes Heft für 102,20 Euro, jeweils einschließlich Mehrwertsteuer. Bestellt werden kann unter diesem Link.







