23.1.2015 – Deutliche Unterschiede zeigt der Renditevergleich privater Krankenversicherer im Zeitraum 2002-2013.
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Zwischen 4,77 Prozent und 2,86 Prozent Nettorendite haben die privaten Krankenversicherer im Zeitraum 2002-2013 erwirtschaftet. Im Branchendurchschnitt waren es 4,03 Prozent Nettoergebnis aus Kapitalanlagen in Prozent des mittleren Jahresbestandes an Kapitalanlagen.
Das ist eines der Ergebnisse der Bilanzanalyse Private Krankenversicherung 2002-2013 im Map-Report.
Ähnlich der Lebensversicherung, hat die ebenfalls mit einem Garantiezins arbeitende private Krankenversicherung mit dem extrem niedrigen Zinsniveau zu kämpfen. Bei den meisten Gesellschaften sind die Kapitalerträge in Jahr 2013 gesunken. Und das schlägt auf die Nettorendite durch.
Acht Versicherer über vier Prozent
In 2013 haben acht Versicherer mehr als vier Prozent erwirtschaftet: Debeka, Hansemerkur AG, DEVK, Allianz, Alte Oldenburger, Provinzial Kranken, Mecklenburgische und Envivas als Gesellschaft ohne Vollkostenversicherung. Mit Ausnahme von Mecklenburgische und Envivas wurden alle genannten Gesellschaften im PKV-Rating von Map-Report, Heft 855-856, mit mindestens „sehr gut“ bewertet.
Eine Quote von fünf Prozent und mehr, wie 2012 noch von LVM oder Mecklenburgische erzielt, schaffte kein Unternehmen. Mit 4,77 Prozent hatte die Debeka die höchste Quote, gefolgt von Hansemerkur und DEVK. Die Landeskrankenhilfe erzielte mit 2,86 Prozent die mit Abstand niedrigste Nettorendite.
Lesetipps
Die vollständige Tabelle ist Bestandteil des Map-Reports Nummer 869, Bilanzanalyse Private Krankenversicherung 2002-2013.
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