13.8.2009 – Dass weniger als die Hälfte der Haushalte an Elbe und Mulde gegen Elementarschäden versichert sind, dürfte wohl zum Großteil daran liegen, das dieser Schutz spätestens beim Betrachten der entsprechenden ZÜRS-Karte von den Versicherern verwehrt wird oder nur mit Ausschluss von Hochwasserschäden (Überschwemmung/Überflutung) angenommen wird.
Da hier aber das eigentliche Motiv der Mandanten zum Abschluss einer Elementarschaden-Versicherung liegt, lehnen dann logischerweise viele die Vertragsannahme ab.
Es bleibt also zu erwähnen, dass die Nachfrage nach Elementarschaden-Versicherungen in den Jahren nach 2002 extrem groß war – jedoch die Möglichkeit zum Abschluss trotz neuer Deiche und Dämme extrem abgenommen hat.
Ich selbst bin als Versicherungsmakler tätig und wohne 50 Meter Luftlinie von der Elbe entfernt (gebaut in 2004). Nicht weniger als 50 Versicherer haben eine Deckung des Elementarschadeb-Risikos abgelehnt.
Leider hat der Otto-Normal-Verbraucher nicht die Möglichkeit, eine derart hohe Anzahl Versicherer anzufragen – und auch nicht jeder Makler kommt dieser Verpflichtung derart nach, wenn es sich nicht um die eigene Immobilie handelt.
Gommert, Rene
zum Artikel: „Wenig dazugelernt”.




