18.9.2009 – Die Unsicherheit wird durch fehlende Objektivität und Ehrlichkeit in Diskussionen mit Ärzten und Verantwortlichen stets hervorgerufen und verwundert deshalb überhaupt nicht.
Warum sagen die Ärzte nicht im Klartext, was bei solchen Entscheidungen wirklich abläuft. Nur dadurch entstehen ein notwendiges Misstrauen und ein Aufleben von Gräueltaten wie Profitgeschäften zu Lasten von Organspendern.
Ich getraute mir nicht, einen Spenderausweis mit zu führen, wenn man befürchten müsste, dass bei nicht endgültiger Sicherheit eines Gehirntodes bereits Organentnahmen eingeleitet werden. Schafft Klarheit und Offenheit und nicht halbrichtige Auskünfte, und die Richtigen erst nach wiederholtem Nachfragen!
Alois Reichhart
zum Artikel: „Täglich drei vermeidbare Todesopfer mangels Organspende”.




