2.11.2026 – Die Sorge, von KI ersetzt zu werden, ist ernst zu nehmen – aber sie ist kein Grund zur Panik. Wer versteht, was KI kann und wie man sie einsetzt, kann sich auf das lohnende Geschäft konzentrieren, schreibt der Vermittler Maximilian A. Morgenfels in seinem Buch. Es ist jetzt im VersicherungsJournal erschienen und liefert das nötige Wissen sowie einen Plan zum Einstieg in die neue Vertriebswelt.
Mehr als die Hälfte der Verbraucher in Deutschland benutzt bereits KI-Instrumente, wenn Fragen zu Versicherungs- oder Finanzthemen aufkommen. Über ein Drittel tut dies aktuellen Umfragen zufolge bereits regelmäßig. Geht es um Information und Orientierung, ist künstliche Intelligenz (KI) nicht mehr wegzudenken.
Die Sorge, von Chatbots ersetzt zu werden, wächst also vor einem realen Hintergrund. Allerdings belegen die Umfrageergebnisse auch einen gegenläufigen Trend: Bei wichtigen Entscheidungen, die weitreichende Themen wie Vorsorge oder Finanzanlagen betreffen, vertrauen Verbraucher in der Mehrheit immer noch einem persönlichen Berater und nicht der Maschine.
Rolle des Versicherungsvermittlers verschiebt sich

- Maximilian A. Morgenfels (Bild: Morgenfels)
Mit Blick auf die Vermittlerschaft zeigt sich eine ähnliche Tendenz. Mehr als drei von vier Maklern haben in ihrem Betrieb bereits eigene Erfahrungen mit KI-Anwendungen gemacht. Deren Einsatz wird mehrheitlich als Chance gesehen, so eine Umfrage der Heute und Morgen GmbH unter 284 Versicherungsmaklern (VersicherungsJournal 17.8.2026).
Keine Entwarnung, aber auch kein Grund zur Panik, fasst Maximilian A. Morgenfels die Entwicklung zusammen. Er führt eine Versicherungsagentur und hat sich während seines Studiums der Finanzberatung intensiv mit der Frage des KI-Einsatzes im Versicherungsvertrieb beschäftigt.
In seinem neu erschienenen Buch zeichnet er nach, wie sich die Rolle des Versicherungsvermittlers verschiebt. Die einfachen, standardisierbaren Aufgaben geraten unter Druck. Wer aber aktiv das anbietet, was Sprachmodelle nicht können, wird weiterhin gebraucht, lautet sein Fazit.
Was sich im Vertrieb ändert
„Wer versteht, was KI kann und was nicht, wird nicht überflüssig, sondern wertvoller. Wenn es um etwas geht, will der Kunde einen Menschen, der prüft, einordnet und geradesteht. Zu dieser Antwort bin ich nicht leichtfertig gekommen: Für meine Bachelorarbeit habe ich mich monatelang durch Studien, Hype und Halbwahrheiten gegraben – und irgendwann gedacht, das darf nicht in einer Schublade verschwinden“, erklärt Morgenfels zu seiner Motivation.
In seinem Buch liefert er ein Bild davon, was sich im Vertrieb tatsächlich verändert. Der Leser erhält eine differenzierte Einschätzung, in welchen Bereichen seine Arbeit in die Defensive gerät, welches Geschäft bei ihm verbleibt, wie man auf das veränderte Kundenverhalten eingeht und welche Unterstützung Versicherer oder Dienstleister bieten.
Der Autor liefert hierzu konkrete Anleitungen, wie Vermittler KI im Alltag nutzen können: von der ersten Anwendung bis zur Prompt-Bibliothek zum Nachschlagen. Erklärt werden die wichtigen Werkzeuge. Dazu gibt es einen Vier-Wochen-Plan, wie man ab dem nächsten Tag mit der KI umgehen kann, ohne gleich den gesamten Betrieb umzukrempeln.
Bezugsmöglichkeiten
Das Buch „Macht KI mich überflüssig? Künstliche Intelligenz im Versicherungsvertrieb – und wie Sie als Vermittler wertvoll bleiben“ mit Tipps, Übungen und fachlichen Übersichten hat 178 Seiten im A5-Format.
Es ist am 2. November im VersicherungsJournal Verlag erschienen. Es kostet 29,90 Euro als Buch (ISBN 978-3-938226-70-4), 18,90 Euro als E-Book im PDF-Format (ISBN 978-3-938226-71-1, nicht druckbar) und 38,90 Euro als Kombipack E-Book plus Druckversion.
Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten sind auf dieser Internetseite zu finden.





