13.11.2024 (€) – Im vergangenen Jahr gerieten hierzulande insgesamt 14.200 kaskoversicherte Verbrenner- und Elektroautos in Brand, die bei den Kfz-Versicherern mit mehr als 100 Millionen Euro zu Buche schlugen. Im Schnitt kostete ein Fahrzeugbrand 7.100 Euro. Das zeigt eine Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV).
Viele Fahrzeugbrände entstehen der Interessenvertretung zufolge durch Brandstiftung. Besonders schadenträchtig sei der Jahreswechsel. „An Silvester und Neujahr brennen so viele Autos wie sonst in einem ganzen Monat“, heißt es. Oft werden E-Autos mit einer höheren Brandgefahr in Verbindung gebracht (VersicherungsJournal Archiv). In den Statistiken der Kfz-Versicherer finden sich dafür jedoch keine Hinweise.
Dennoch weist der GDV darauf hin, dass bei E-Autos die Brandbekämpfung in geschlossenen Räumen wie Tiefgaragen nicht nur – wie bei Verbrennern – schwierig sei, sondern eine thermisch durchgehende Antriebsbatterie schwerwiegende Folgen haben könne. Der Rauch breitet sich häufig sehr schnell aus und zudem könnten giftige Bestandteile eine aufwändige Sanierung erfordern.
Für die Planung, Installation und den sicheren Betrieb der Ladeeinrichtungen für E-Autos hat die Assekuranz mit anderen Beteiligten die Publikation „Elektrofahrzeuge in geschlossenen Garagen – Sicherheitshinweise für die Wohnungswirtschaft“ herausgegeben. Hinweise zu verschiedenen Lademöglichkeiten sind in der Schrift „Ladestationen für Elektrostraßenfahrzeuge“ zusammengefasst.




