28.1.2015 (€) – Wer in diesen Tagen eine E-Mail erhält, die vorgeblich von der Deutschen Bank kommt, sollte lieber ganz genau hinschauen. Denn dabei könnte es sich um das Werk von Betrügern handeln.
Trotz vermutet schlechter Geschäftszahlen für das Jahr 2014 (die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr werden am morgigen Donnerstag bekannt gegeben), ist die Deutsche Bank unangefochten die Nummer 1 der deutschen Geldinstitute.
Das wissen natürlich auch jene Cybergangster, die derzeit mit einer perfekt getarnten E-Mail-Kampagne versuchen, an die Konten- und Onlinebanking-Daten der Kunden des Unternehmens zu gelangen.
Drohung mit Strafgebühr
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(Bild: Screenshot Leidigkeit)
Mit der Absenderadresse „banking@deutsche-bank.de“ und dem Betreff „Telefon-Pin“ wird in massenhaft in Umlauf gebrachten E-Mails behauptet, dass man festgestellt habe, dass aus Sicherheitsgründen der Telefon-Banking-PIN geändert werden müsse.
Dazu werden die Empfänger dazu aufgefordert, eine der Mail beigefügte Datei zu öffnen beziehungsweise einem Link zu folgen.
Wer der Aufforderung nachkommt, landet auf einer gefälschten Internetseite des Geldinstituts, auf welcher man dazu aufgefordert wird, sensible Bankdaten preiszugeben. In der E-Mail wird haarklein erklärt, wie man dazu vorgehen muss.
Für den Fall, dass man die Aufforderung ignoriert, wird damit gedroht, dass man die Daten auf dem Postweg einfordern werde. Dann werde das Konto jedoch mit einem Betrag von 6,99 Euro belastet.
Perfekte Fälschung
Bei den E-Mails handelt es sich um perfekte Fälschungen. Selbst die in der Mail genannten Kontaktdaten stimmen mit denen des Geldinstituts überein. Auch die Gestaltung der Mails ist perfekt. Was fehlt, ist lediglich eine persönliche Anrede sowie die Kontonummer der Empfänger.
Derartige Mails gehören grundsätzlich in den virtuellen Papierkorb – und zwar ohne zuvor einen Dateianhang geöffnet zu haben oder einem Link gefolgt zu sein. Denn Geldinstitute regeln sensible Angelegenheiten wie die Änderung einer PIN niemals per E-Mail.




