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So teuer ist die D&O-Versicherung für die deutsche Assekuranz

19.10.2018

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat am Donnerstag erstmals eine „Geschäftsstatistik zur D&O-Versicherung“ vorgelegt. In der Statistik sind die Zahlen zum inländischen Direktgeschäft von 34 Mitgliedsunternehmen erfasst. Nach Schätzungen des Versichererverbands „dürften rund 50 GDV-Mitgliedsunternehmen D&O-Versicherungen anbieten“.

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In der Statistik werden für 2017 verdiente Bruttobeiträge von 233 Millionen Euro ausgewiesen, das sind über zehn Prozent weniger als im Jahr zuvor. „Die GDV-Mitgliedsunternehmen dürften ein Beitragsvolumen von rund 300 Millionen Euro aufweisen; das gesamte Marktvolumen im inländischen Direktgeschäft in der D&O-Versicherung dürfte bei rund 500 Millionen Euro liegen“, erläutert der GDV in einer Fußnote. Dem Prämienvolumen von 233 Millionen Euro standen Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle von 203 Millionen Euro gegenüber. Die Leistungen fielen um über ein Viertel niedriger aus als 2016. Als Schadenquote (Bruttoaufwendungen nach Abwicklung für Versicherungsfälle in Relation zu den verdienten Bruttobeiträgen) gibt der GDV 85,3 (2016: 99,1) Prozent an. Zur kombinierten Schaden-Kosten-Quote machte der Verband keine Angaben.

Rechnet man rein illustrativ eine Kostenquote von rund 20 Prozent – das ist laut „Statistischem Taschenbuch der Versicherungswirtschaft 2018“ (PDF, 1,2 MB) der Durchschnitt in der Kompositversicherung – hinzu, würde sich für 2017 eine Combined Ratio von klar über 100 Prozent ergeben. Dies deckt sich mit Angaben von Marktbeobachtern, nach denen die Managerhaftpflicht-Sparte schon seit Jahren rote Zahlen schreibt (VersicherungsJournal 2.2.2018). Die ersten Anbieter haben bereits deutliche Prämienerhöhungen angekündigt (VersicherungsJournal 27.8.2018).

Schlagwörter zu diesem Artikel
Berufsverband · Kompositversicherung · Managerhaftpflicht · Schaden-Kosten-Quote
 
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