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Neue Erweiterungen für Firmenkunden: Corona-Tests versichert

20.4.2021 – Die VHV hat auf IT-Dienstleister eine Haftpflichtversicherung zugeschnitten, die Gothaer ihre Industriehaftpflicht überarbeitet. Die VKB sowie Beazley bieten Neues in Sachen Cyberschutz. Die R+V versichert Coronatests in Firmen. Die Ostangler Brandgilde bringt eine Agrar-Rechtsschutz-Versicherung auf den Markt.

Die auf IT-Dienstleister zugeschnittene „Firmenprotect IT“ der VHV Allgemeine Versicherung AG besteht aus einer Betriebshaftpflicht (für Betriebsstätte und IT-Dienstleistung) mit fünf Millionen Euro Versicherungssumme. Hinzu kommen eine reine Vermögensschadendeckung aus IT-Tätigkeiten sowie eine Privathaftpflicht mit 50 Millionen Euro Haftungssumme.

Bei der Vermögensschadendeckung sind Versicherungssummen zwischen 250.000 Euro und drei Millionen Euro möglich.

Der Tarif beinhaltet die offene Vermögensschaden-Haftpflicht-Deckung im Bereich der versicherten Tätigkeit, die Absicherung gegen Vermögensschäden aus der Verzögerung der Leistung und die Übernahme der Re-Implementierungskosten bis zur Versicherungssumme. Übernommen werden auch die Schäden aus vertraglich übernommener Haftpflicht.

VHV-Betriebshaftpflicht inklusive Eigenschaden-Versicherung

Entgegen der klassischen Haftpflicht sind auch Kosten versichert, die der Versicherungsnehmer selbst erleidet (Eigenschaden-Versicherung). Darunter fallen zum Beispiel Reputationsschäden, die Veränderung, Blockierung oder Zerstörung der eigenen Website oder der Ausfall von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen (Key Man Cover).

Versicherungsschutz besteht für eine Vielzahl von IT-Dienstleisten von der Herstellung und dem Handel mit Soft- und Hardware über Reparatur und Implementierung bis hin zum Betrieb von Rechenzentren (einschließlich Hosting, Cloud-Computing, SaaS et cetera). Der Schutz kostet ab 223 Euro netto und ist ohne Selbstbeteiligung. Angebote können über die Tarifierungssoftware Vokis gerechnet werden.

Beazley erweitert Cyberangebot

Der Spezialversicherer Beazley Solutions International Ltd. hat seine Cyberkonzepte mit der „Beazley Breach Response“ (BBR) für kleine und mittlere Firmen und der „InfoSec“ für größere Unternehmen weiterentwickelt. In Fällen einer Datenschutzverletzung bietet „BBR“ den Zugang zu Experten-Dienstleistungen, die reputationsbezogene Risiken des Versicherten minimieren und die Gefahr einer Klage verringern sollen.

Die Police beinhaltet sowohl Deckungsschutz für Eigenschäden durch Betriebsunterbrechung, abhängige Betriebsunterbrechung, Cybererpressung, Datenwiederherstellungs-Kosten und E-Crime als auch für Drittschäden, die durch einen Cybervorfall entstanden sind.

„InfoSec“ ist eine Eigenschaden- und Drittschaden-Versicherung für Cyberrisiken wie Cybererpressung, Datenwiederherstellungs-Kosten, Betriebsunterbrechung und abhängige Betriebsunterbrechungen infolge von Informationssicherheits-Verletzung, Systemausfall und E-Crime.

Im Schadenfall werden auch die Gebühren und Kosten für juristische und forensische Dienstleistungen, die Benachrichtigung von Betroffenen, Callcenter-Services, Kredit- und Identitätsüberwachung und anderer Maßnahmen wie Öffentlichkeitsarbeit und Krisenmanagement-Dienstleistungen ersetzt.

Gothaer-Haftpflicht: Sublimit für Vermögensschäden

Bei der überarbeiteten Industrie-Haftpflichtversicherung der Gothaer Allgemeine Versicherung AG kann die erweiterte Produkt-Haftpflichtversicherung um eine offene Vermögensschadendeckung mit einem Sublimit ergänzt werden. Diese schützt für Folgeschäden mangelhafter Erfüllung, insbesondere für Nutzungsausfall, Betriebsunterbrechung oder Produktionsausfall beim Abnehmer des Versicherungsnehmers.

Die Umwelt-Haftpflichtversicherung und die Umweltschadens-Versicherung wurden in der Umweltrisiko-Versicherung zusammengefasst.

Das Umweltrisiko ist mit fünf Millionen Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden – zweifach jahresmaximiert – einschließlich Schäden auf eigenen Grundstücken und am Grundwasser abgesichert. Ebenfalls gesichert ist – optional – die schädliche Bodenveränderung nach dem Bundes-Bodenschutzgesetz bis jeweils einer Million Euro. Ersetzt werden auch die Kosten eines Krisenberaters.

Die Versicherungssumme für die Absicherung von Personen-, Sach- und Vermögensschäden durch das weltweite Betriebs- oder Produktrisiko beginnt bei fünf Millionen Euro. Der Rückruf von Produkten und deren Teile ist automatisch versichert. Der Versicherungsschutz kann um den Rückruf von Kfz-Teilen erweitert werden. Zudem kann ein internationales Versicherungsprogramm erstellt werden.

R+V sichert Corona-Testungen in Firmen

Die R+V Versicherung AG hat in die bestehenden Betriebshaftpflicht-Versicherungen mögliche Komplikationen durch die Covid-19-Tests an Mitarbeitern beitragsfrei eingeschlossen. Versichert sind sowohl Schnelltests wie auch PCR-Tests.

Voraussetzung für die Haftung ist, dass die Unternehmen die Vorgaben des Infektionsschutz-Gesetzes einhalten und beispielsweise das zuständige Personal vorher entsprechend schulen lassen. Erlaubt sind die Tests nur bei symptomfreien Menschen.

Firmen, die auch Betriebsfremden Tests anbieten wollen, können dafür ebenfalls Versicherungsschutz erhalten. Allerdings ist diese Absicherung nur gegen einen Beitragszuschlag möglich.

VKB bietet Präventionspaket in Sachen Cyber

Die Versicherungskammer Bayern (VKB) bietet kleinen und mittleren Unternehmen ein Schulungs- und Schadenpräventionspaket der Perseus Technologies GmbH, das die Achtsamkeit hinsichtlich digitaler Attacken steigern soll. Das Awareness-Paket in der „CyberSchutz Versicherung“ enthält beispielweise E-Learning-Module zu Cybersicherheit, Datenschutz und Phishing.

Es gibt simulierte automatisierte Phishing-Attacken samt Auswertung sowie eine Sicherheitsübersicht für Administratoren. Perseus prüft verdächtige E-Mails. Gefahrenwarnungen vor aktuellen Angriffswellen sorgen für ein weiteres Stück Sicherheit. Ein präventiver Datensicherheitscheck prüft, ob Kundendaten im Darknet zu finden sind.

Ostangler Brandgilde bringt Agrar-Rechtsschutz-Versicherung

Die von der Ostangler Brandgilde VVaG angebotene „Agrar-Rechtsschutz-Versicherung Fair Play“ ist eine Kombination aus agrarbezogenem Firmen- und Privatrechtsschutz. Sie sichert das Kerngeschäft von Landwirten, deren Familien und Nebenbetrieben ab.

Als Geschäftsführer, Arbeitgeber und Immobilienbesitzer ist der Landwirt in den Bereichen Schadenersatz, Verkehr, Arbeit, Arbeitgeber aus hauswirtschaftlichen Beschäftigungs- und Pflegeverhältnissen, Gebäude, Wohnung und Grundstück versichert.

Übernommen werden bei Rechtsstreitigkeiten anfallende Gerichts- und Anwaltskosten, Zeugengelder, Kosten für den Sachverständiger et cetera. Für Mediationsverfahren werden jeweils bis 3.000 Euro ersetzt (maximal 6.000 Euro für alle in einem Kalenderjahr eingeleiteten Verfahren).

Es besteht Rechtsschutz für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen in Zusammenhang mit dem Erwerb, der Installation und dem Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom bis zu 20.000 Euro je Fall.

Leserbriefe zum Artikel:

Andreas Burkhardt - Argerliches Blendwerk. mehr ...

 
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