23.10.2026 – Die Generali Deutschland AG hat am Freitag angekündigt, die Unternehmensstandorte Aachen, Nürnberg und Stuttgart bis 2030 schließen zu wollen. Die Mitarbeiter sollen an die jeweils benachbarten Standorte Köln, München und Karlsruhe umgesiedelt werden.
Gleichzeitig will der Konzern „durch Investitionen in technologischen Fortschritt und die damit verbundenen Produktivitätssteigerungen“ bis Ende 2030 800 Arbeitsplätze einsparen. Den Betroffenen wird eine „verantwortungsvolle Umsetzung“, insbesondere über freiwillige Altersinstrumente („Doppelte Freiwilligkeit“), die Nutzung bevorstehender Renteneintritte (Demografie-Entwicklung) sowie durch natürliche Fluktuation, versprochen.
Andererseits kündigt die Generali an, „gezielt neue Mitarbeitende mit Zukunftsskills“ einzustellen. „Mit den geplanten Veränderungen schaffen wir die Voraussetzungen, um auch künftig profitabel zu wachsen und unseren Kunden und Vertriebspartnern erstklassige Lösungen und Services zu bieten. Zukunftsfähigkeit und soziale Verantwortung gehören dabei für uns zusammen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Stefan Lehmann.
Über die Pläne werde nun mit dem Konzernbetriebsrat verhandelt.




