21.10.2019 (€) – Knapp 50 Prozent der Kunden sind online-abschlusswillig und weitere 31 Prozent stehen dem Versicherungsgeschäft im Netz aufgeschlossen gegenüber. Gerade die 18? bis 29?Jährigen und Geringverdiener, die Bedarf haben, verhalten sich beim Online-Kauf aber zurückhaltend. Diese Gruppen fühlen sich in Versicherungsfragen eher unsicher und bevorzugen daher ein persönliches Beratungsgespräch.
Das sind Ergebnisse der Studie „Digital Readiness im Versicherungsvertrieb 2019“ der Boston Consulting Group GmbH (BCG). Für die Auswertung befragte die Yougov GmbH im Auftrag der Unternehmensberater 1.000 abschlussbereite Personen zwischen 18 und 65 Jahren im September über ein Online-Panel.
Der befragte Versicherungskunde wünscht sich „einfache Produkte“, von der Tarifauswahl fühlt er sich eher überfordert. Am Wichtigsten ist den Teilnehmern neben dem Preis, „ein transparenter, effizienter Schadenprozess“. Der bisherige „Push-Auftrag eines Versicherungs-Vermittlers behält seine fundamentale Bedeutung im Versicherungsvertrieb“, schreibt BCG in ihrer Auswertung.
Denn Versicherungskunden wünschten sich begleitende Beratung, auch beim Online-Abschlussprozess. Damit bleibe offen, wie sich die Gesellschaften darauf einstellten: „Die Rekrutierung einer neuen Beratergeneration sowie eine digitalbasierte vertriebliche Neuausrichtung scheinen die größten Herausforderungen der Branche zu sein und zu bleiben“, so BCG.





