Die besten betrieblichen SBU-Tarife im Ratingurteil von Franke und Bornberg

19.4.2024 (€) – In ihrer Neuauflage des Berufsunfähigkeits-Produktratings haben die Analysten von Franke und Bornberg im Segment betriebliche SBU 32 Tarife von 26 Anbietern unter die Lupe genommen. Fast zwei Drittel der Offerten erhielten die Höchstbewertung „FFF+“.

Die Franke und Bornberg GmbH hat im Rahmen des neu aufgelegten Produktratings Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) neben selbstständigen BU- (SBU-) Tarifen (VersicherungsJournal 16.4.2024) auch Produkte der betrieblichen BU-Versicherung unter die Lupe genommen.

Die Analysten haben auf die Bewertungssystematik der letzten Auflage (5.4.2023) zurückgegriffen. Im Vergleich zu den 73 Kriterien bei der „normalen“ SBU fehlen nun solche Bewertungsaspekte, die „aufgrund gesetzlicher Vorgaben in der betrieblichen SBU nicht zulässig sind (zum Beispiel zusätzliche Kapitalleistungen)“.

Als Quellen für das Rating werden nach Unternehmensangaben ausschließlich die Versicherungsbedingungen sowie gegebenenfalls verbindliche Verbraucherinformationen, Antragsformulare, Versicherungsscheine, Geschäftsberichte und per Stichprobe verifizierte Daten genutzt.

So wurden die Berufsunfähigkeitsversicherungen bewertet

Die Testkandidaten wurden zunächst dahingehend überprüft, in welchen Ausprägungen beziehungsweise Varianten welche Detailleistungen und Einzelregelungen angeboten werden, wird zur methodischen Vorgehensweise erläutert.

Die Qualität der jeweiligen Regelungen wurde in einem nächsten Schritt auf einer Skala von null für die schlechteste Ausprägung bis 100 für die beste Ausprägung eingeordnet. Danach wurden die einzelnen Leistungskriterien entsprechend ihrer Bedeutung aus Kundensicht gewichtet.

Die Klassen sind den Angaben zufolge „in ihrer Bandbreite so bemessen, dass geringfügige, für die Praxis unerhebliche Punktunterschiede nicht zur Einstufung in eine andere Klasse führen. Zusätzlich werden Mindeststandards berücksichtigt“. Weitere Informationen zur Methodik sind in den Bewertungsgrundlagen (PDF, 4,1 MB) nachzulesen.

32 Tarife von 26 Anbietern bewertet

Insgesamt haben die Analysten 32 Tarife von 26 Anbietern auf 64 Leistungskriterien hin durchleuchtet. Die Leistungsdichte ist noch größer als bei den Offerten der dritten Schicht.

So wurde bei der BU-Absicherung über den Arbeitgeber an 62,5 (SBU: 56,9) Prozent der Testkandidaten die Höchstnote „FFF+“ („hervorragend“) vergeben. 18,8 (SBU: 17,1) Prozent der Offerten erhielten ein „sehr gut“ („FFF“). 12,5 (SBU: 13,8) Prozent bekamen aktuell ein „gut“ („FF+“) und 6,3 (SBU: 7,3) Prozent ein „befriedigend“ (FF). Schlechtere Noten wurden nicht vergeben.

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18 Lebensversicherer mit der Höchstnote

18 Gesellschaften – laut Auflistung im FuB-Internetangebot – erhielten für mindestens eine(n) ihrer Tarife beziehungsweise Tarifkombinationen die Höchstnote „FFF+“. Hierzu gehören

Nachträgliche Ergänzung vom 23. April 2024:

Die Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG teilte nachträglich mit, dass sie versehentlich von Franke und Bornberg zunächst nicht in der Liste der Anbieter mit einer "FFF+"-Bewertung geführt wurde. Dies wurde von den Analysten inzwischen korrigiert. Der Artikel wurde entsprechend angepasst.

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