19.2.2021 (€) – Ein starkes viertes Quartal hat bei der Allianz SE verhindert, dass sich die negativen Folgen der Covid-19-Pandemie noch deutlicher in den Jahresergebnissen 2020 des Unternehmens niederschlugen. Zusammen mit dem anhaltend schwierigen Zinsumfeld hat Corona nach den Rekordergebnissen im Vorjahr (VersicherungsJournal 21.2.2020) jedoch allemal für spürbare Rückschläge gesorgt.
So verminderte sich der weltweite Gesamtumsatz des Konzerns um 1,3 Prozent auf 140,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis sank um 9,3 Prozent auf 10,8 Milliarden Euro. Betroffen war vor allem der Schaden-Unfall-Bereich. Hier stieg der Umsatz zwar um 0,4 Prozent auf 59,2 Milliarden Euro, das operative Ergebnis brach aber um 13,4 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro ein. In der Lebens- und Krankenversicherung sank Letzteres bei einem Rückgang des Prämienvolumens um 3,1 Prozent auf 74 Milliarden Euro um 7,4 Prozent auf ebenfalls 4,4 Milliarden Euro.
Als Stabilisator erwies sich 2020 einmal mehr der Geschäftsbereich Asset Management. Hier stieg das operative Ergebnis um 5,5 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Das für Dritte verwaltete Vermögen legte um 1,5 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 1,7 Billionen Euro zu.
Insgesamt hat die Allianz SE angesichts des „extrem herausfordernden Umfelds“ im Berichtsjahr nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden Oliver Bäte jedoch eine robuste Widerstandsfähigkeit bewiesen. Das führte er bei der Präsentation der Jahresergebnisse am Freitagvormittag insbesondere auf die in den vergangenen Jahren bereits umgesetzten Transformations-Maßnahmen des Konzerns zurück (13.9.2019).




