PKV-Alterungsrückstellungen steigen auf fast 357 Milliarden Euro

15.6.2026 – Im Jahr 2025 wuchsen die Alterungsrückstellungen der PKV (private Kranken- und Pflegeversicherung) um gut vier Prozent auf 356,5 Milliarden Euro. Dies ist dem im Juni vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) veröffentlichten „Rechenschaftsbericht 2026“ zu entnehmen. In diesem werden einige vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2025 genannt, etwa zum Bestand im Notlagentarif (VersicherungsJournal 11.6.2026).

In früheren Jahren waren die Steigerungsraten allerdings noch deutlich höher ausgefallen. Zwischen 2000 und 2005 lagen sie sogar im zweistelligen Prozentbereich. 2017 hatte das Volumen dieser Reserve erstmals die Marke von einer Viertelbillion Euro überschritten (22.6.2018), 2021 wurde die 300-Milliarden-Euro-Marke geknackt (21.6.2022). Seit dem Jahr 2000 haben sich die Alterungsrückstellungen annähernd versechsfacht.

Die Alterungsrückstellungen haben laut PKV-Verband positive volkswirtschaftliche Effekte. „Der PKV-Kapitalstock ermöglicht mehr Investitionen und hilft dabei, die Wirtschaft zu stärken“, hatte vor einiger Zeit der damalige Verbandsvorsitzende Uwe Laue erläutert (17.6.2019). Verschiedene positive makroökonomische Effekte hatte der Verband bereits in einer einige Jahre zuvor veröffentlichten wissenschaftlichen Studie aufgelistet (24.11.2016).

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