Krankentagegeld: Das sind die umsatzstärksten PKV-Anbieter

18.2.2026 – Die DKV zieht weiter einsam ihre Runden an der Spitze des Umsatzrankings der privaten Krankenversicherer in der Krankentagegeldversicherung. Dahinter folgt unverändert die Generali vor der Barmenia, wobei die Wuppertaler immer näher kommen. Am stärksten wuchs mit fast einem Viertel die Arag, für die es von 13 auf zwölf nach oben ging. Noch deutlicher aufwärts kletterte die Universa (von 18 auf 15). Die größten Einbußen hatte die LKH zu verzeichnen. Dies zeigen Daten aus dem „Branchenmonitor 2025: Krankenversicherung“ von V.E.R.S. Leipzig.

Rund 44,5 Milliarden Euro Bruttoprämie buchten im Geschäftsjahr 2024 die im Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) organisierten Anbieter in der Krankenversicherung. Davon entfielen 32,1 Milliarden auf die Vollversicherung, das entspricht einem Anteil von etwa 72 Prozent.

Einnahmen in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro erzielte die Branche nach Verbandsangaben im Segment Krankentagegeld, was einen Anteil von etwa einem Vierzigstel ergibt.

Die höchsten Einnahmen schaffte laut dem „Branchenmonitor 2025: Krankenversicherung“ die DKV Deutsche Krankenversicherung AG mit 145 Millionen Euro.

Krankentagegeld: DKV vor Generali an der Spitze

Die Publikation der V.E.R.S. Leipzig GmbH enthält Übersichten zu zahlreichen Kennzahlen der 25 größten Gesellschaften (Prämienvolumen) in diesem Zweig mit rund 97 Prozent Marktanteil.

Dazu gehört neben Listen zu Schäden und Kosten (VersicherungsJournal 8.1.2026) und zur versicherungsgeschäftlichen Ergebnisquote (26.1.2026) auch eine Rangliste nach gebuchten Bruttoprämien in der Krankentagegeldversicherung.

Nicht ganz in den dreistelligen Millionenbereich schafften es die Generali Deutschland Krankenversicherung AG (96,3 Millionen Euro) und die Barmenia Krankenversicherung AG (94,4 Millionen Euro). Dahinter folgen mit jeweils über 80 Millionen Euro die Allianz Private Krankenversicherungs-AG und die Debeka.

Auf knapp über beziehungsweise unter 60 Millionen Euro brachten es die Axa Krankenversicherung AG, die Hansemerkur Krankenversicherung AG und die Signal Iduna Krankenversicherung a.G. Jeweils um die 50 Millionen Euro waren es bei der Continentalen Krankenversicherung a.G. und der Halleschen Krankenversicherung a.G.

Krankentagegeldversicherung Umsatzrangliste (Bild: Wichert)
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Arag wuchs am stärksten

Insgesamt konnten 13 der 25 aufgelisteten Anbieter im Vergleich zu 2023 Zuwächse verbuchen. Am stärksten gelang dies der Arag Krankenversicherungs-AG mit fast einem Viertel (auf 32,4 Millionen Euro). Das Unternehmen hatte auch in den beiden Vorjahren zu den wachstumsstärksten gezählt (12.3.2025, 8.4.2024, 13.9.2023).

Um etwa ein Sechstel (auf 22,9 Millionen Euro) wuchs die Universa Krankenversicherung a.G. Um etwas über beziehungsweise unter sechs Prozent legten die Hansemerkur und die Barmenia zu.

Die größten Einbußen hatte hingegen die Landeskrankenhilfe V.V.a.G. zu verzeichnen. Bei ihr schrumpfte der Umsatz um 5,5 Prozent (auf unter 17 Millionen Euro). Verminderungen um über fünf Prozent waren auch bei der Generali und DKV zu beobachten.

Krankentagegeldversicherung Umsatzveränderung der Marktgrößen (Bild: Wichert)

Weitere Studiendetails und Bezugshinweis

Unter den Branchenschwergewichten waren sechs Rangveränderungen zu beobachten. So zog die Hansemerkur vorbei an der Signal Iduna auf Position acht. Bereits im Vorjahr hatten die Hamburger die Continentale überholt.

Ebenfalls um einen Platz nach oben ging es für Arag (von 13 auf zwölf). Gleich drei Ränge gut machte die Universa, die sich jetzt an 15. Stelle wiederfindet. Jeweils eine Position verloren dadurch die dahinter liegenden Süddeutsche Krankenversicherung a.G. (SDK), Huk-Coburg-Krankenversicherung AG und Bayerische Beamtenkrankenkasse AG.

Darüber hinaus veränderten sich die Abstände zwischen den einzelnen Marktteilnehmern zum Teil erheblich. So schrumpfte der Vorsprung der Generali auf die Barmenia von über zehn auf unter zwei Millionen Euro.

Der „Branchenmonitor 2025: Krankenversicherung“ enthält zahlreiche weitere Kennzahlen zum Versicherungszweig. Die etwa 120-seitige Studie kann als PDF-Version für brutto 803,25 Euro inklusive Mehrwertsteuer bei Maik Entrich per E-Mail oder per Telefon unter 0341 24659262 bestellt werden.

 
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