Grüne: Unkontrolliertes Sprechstundenangebot der Ärzte
Die Bundesregierung will insbesondere für die gesetzlich Krankenversicherten das Terminangebot von Ärzten verbessern, indem das vorgeschriebene Sprechstundenangebot um 25 Prozent von 20 auf 25 Stunden in der Woche angehoben wird. Ob aber der im Bundesmantelvertrag vereinbarte Mindestumfang überhaupt eingehalten wird, scheint mehr als offen, wie aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (Bundestagsdrucksache 19/2061) hervorgeht. Die grüne Bundesabgeordnete Maria Klein-Schmeink erklärte gegenüber dem VersicherungsJournal, einige der für die Kontrolle zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) hätten die drei Jahre alte Regelung zum Sprechstundenumfang bis heute nicht umgesetzt.
Premium-Zugang
Dieser Artikel ist nur für Premium-Abonnenten des VersicherungsJournals frei zugänglich. Der exklusive Zugang gilt für Texte mit Premium-Inhalt wie auch für Beiträge, die älter als 30 Tage sind.
Premium-Abonnement auch als Wertschätzung der Redaktion
Premium-Abonnentinnen und -Abonnenten erhalten den Zugriff auf alle Inhalte vom VersicherungsJournal. Sie leisten zudem einen unverzichtbaren Beitrag für die redaktionelle Unabhängigkeit. Der Verlag ist für diese Wertschätzung sehr dankbar.
