26.2.2026 – Im aktuellen Rating Krankenzusatzversicherung hat nur die SDK in allen fünf Kategorien für mindestens einen Tarif die Höchstnote „FFF+“ erhalten. Viermal zu den Topanbietern gehören Barmenia, DKV und Münchener Verein. Insgesamt 34 Anbieter schafften mindestens einmal die Topnote.
Die Franke und Bornberg GmbH (FuB) hat auch in diesem Jahr wieder den Markt der Ergänzungsversicherungen einem umfassenden Produktrating unterzogen. Bei einer früheren Ratingauflage hatten die Analysten erläutert, dass das Angebot in der Krankenzusatzversicherung „vergleichsweise niedrigschwellig“ erscheine und die Prämien auf den ersten Blick günstig seien.
„Doch bei mehreren Verträgen addieren sich die Prämien schnell zu einem dreistelligen Betrag. Da ist es für Verbraucher nicht leicht, den Überblick zu behalten. Welche Zusatz-PKV brauche ich tatsächlich, und worauf kann ich verzichten? Eines steht fest: Ein schlechter Tarif ist immer zu teuer“ (VersicherungsJournal 14.3.2023).
Vor dem Hintergrund der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten hat Franke und Bornberg das Rating Krankenzusatzversicherung in verschiedene Absicherungsbereiche untergliedert, für die jeweils eigene Leistungskriterien gelten. Wie bei der vorangegangenen Ratingauflage (21.2.2025) wurden fünf Teilbereiche unter die Lupe genommen.
Verglichen wurden 265 (2025: 259) Lösungen im Bereich Zahn, 127 (135) Angebote für den stationären Krankenhausaufenthalt, 136 (142) Offerten im Segment „Sehhilfen“, 140 (144) in der Kategorie „Naturheilverfahren“ sowie 136 (144) im Segment „Vorsorge“.
Die Testkandidaten stammen von weiterhin gut drei Dutzend Produktanbietern. Die meisten von ihnen decken den Angaben zufolge alle Segmente ab. Als Ausnahme hatten die Analysten vor zwei Jahren (22.5.2024) die Sachversicherer genannt, die ihr Portfolio erst in den letzten Jahren insbesondere um Zahnzusatzversicherungen erweitert haben. Dieser Bereich sei auch der mit den meisten Anbietern.
Dennoch bekam mit der Süddeutschen Krankenversicherung a.G. (SDK) erneut nur ein Akteur in allen Untersuchungskategorien für mindestens eine Offerte die Höchstnote „FFF+“. Jeweils viermal gelang dies wie im Vorjahr der Barmenia Krankenversicherung AG (nicht Sehhilfen), der DKV Deutschen Krankenversicherung AG (nicht stationär) sowie der Münchener Verein Krankenversicherung a.G. (nicht Naturheilverfahren).
Die Bestnote für mindestens ein Produkt in drei Teilbereichen (jeweils nicht Sehhilfen und nicht Naturheilverfahren) erhielt neben den „Wiederholungstätern“ DFV Deutsche Familienversicherung AG und Versicherungskammer Bayern/UKV – Union Krankenversicherung AG neuerdings auch die Württembergische Krankenversicherung AG.
Ebenfalls in drei Segmenten (jeweils nicht Naturheilverfahren und nicht Vorsorge) die Topnote erhielten erneut die Inter Krankenversicherung AG und neuerdings die Signal Iduna Krankenversicherung a.G. Gleiches gilt auch für die „Wiederholungstäter“ Arag Krankenversicherungs-AG und Concordia Krankenversicherungs-AG (jeweils nicht Sehhilfen und nicht Vorsorge).
Mindestens in einem Segment ein „FFF+“ erhielten darüber hinaus
Dabei schaffte die Envivas den direkten Wiederaufstieg in die Spitzengruppe der Anbieter mit mindestens einem „FFF+“-Tarif. Vor Jahresfrist aus dieser herausgefallen waren auch der Debeka Krankenversicherungsverein a.G., die Generali Deutschland Krankenversicherung AG und die Hallesche Krankenversicherung a.G.
Die Ergebnisse aus den einzelnen Teilratings stellt die Redaktion in separaten Artikeln in den nächsten Tagen vor.
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