4.2.2026
Zum Stichtag 31. Dezember 2025 haben 60.600 Unternehmen ihren Mitarbeitern eine betriebliche vollständig arbeitgeberfinanzierte Kranken- und Pflegeversicherung angeboten. Das sind 16 Prozent mehr als zum Jahresende des Vorjahres. Das berichtet der Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband).
Auch die Zahl der versicherten Personen sei deutlich gestiegen. 2,82 Millionen Beschäftigte profitierten demnach von einer bKV – darunter rund 450.000 Personen von einer betrieblichen Pflegeversicherung. Das entspreche einem Plus von 14,8 Prozent beziehungsweise 364.000 Versicherten. 2019 besaßen erst rund 900.000 Personen eine bKV.

Eine Umfrage der Civey GmbH im Auftrag des PKV-Verbands, für die im Januar 2026 rund 2.500 Beschäftigte befragt wurden, zeigt zudem ein hohes Potenzial für die betriebliche Krankenversicherung. Demnach geben 68,3 Prozent der Befragten an, dass sie es begrüßen würden, wenn ihr Arbeitgeber eine bKV anbieten würde. Rund 15 Prozent lehnen dies ausdrücklich ab.
Bei einer betrieblichen Pflegeversicherung fällt die Zustimmung mit 76,3 Prozent sogar noch höher aus. Nur etwa jeder Zehnte gibt an, dass er sich ein entsprechendes Angebot nicht wünscht. 64,2 Prozent der Befragten stimmen zudem der Aussage zu, dass ein solcher Pflegeschutz wertvoller wäre als andere Angebote ihres Arbeitgebers, etwa Tickets für den Nahverkehr oder ein Diensthandy.

Eine Umfrage des VersicherungsJournals hatte ergeben, dass sich die bKV-Neuabschlüsse bei den einzelnen Versicherern 2025 sehr unterschiedlich entwickelt haben (VersicherungsJournal 16.9.2025). Besonders beliebt sind bei den Beschäftigten hierbei Gesundheitsbudgettarife, wie eine Studie der Funk Vorsorgeberatung GmbH zeigt. Sie werden von mehr als der Hälfte der Versicherten genutzt (12.12.2025).

















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