Ascore kürt die besten Hundehalterhaftpflichtpolicen

9.6.2026 – In der jetzt veröffentlichten Neuauflage des Produktscorings Hundehalterhaftpflichtversicherung hat Ascore 114 Produkte von 53 Anbietern unter die Lupe genommen. Die Höchstnote „sechs Kompasse“ („herausragend“) erhielten 23 Offerten. Gut jeder vierte Testkandidat bekam fünf Kompasse.

Die Ascore Das Scoring GmbH hat erneut die Bedingungsqualität von Tierhalterhaftpflichtpolicen unter die Lupe genommen und am Montag die aktuellen Ergebnisse des Produktscorings-Updates vorgelegt.

Das Produktscoring für die Zielgruppe Hundehalter basiert auf einem Vergleich von 22 Anforderungen. Neben zahlreichen mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantwortenden Fragen wurde für bestimmte Anforderungen jeweils eine Benchmark definiert, die sich an marktüblichen Standards orientiert. Wird diese Hürde erfüllt, erhält der Versicherer jeweils einen Punkt.

Punkte werden in Kompasse umgerechnet

Wie gut der vorgegebene Maßstab erfüllt wird, bleibt unberücksichtigt. Wird die Messlatte verfehlt, vergeben die Analysten keine Punkte. Das Unterschreiten einer Benchmark kann auch nicht durch ein Übererfüllen bei einem anderen Kriterium kompensiert werden.

Die Punkte werden schließlich in Kompasse umgerechnet. Die Höchstnote sind sechs dieser Richtungsanzeiger („herausragend“). Im schlechtesten Fall wird nur ein Kompass („schwach“) vergeben. Die Bewertungen dazwischen lauten „ausgezeichnet“ (fünf Kompasse), „sehr gut“ (vier Kompasse), „gut“ (drei Kompasse) und „ausreichend“ (zwei Kompasse).

Punkte in fünf geprüften Bereichen

Die Prüfpunkte für die Hundehalterhaftpflichtpolicen sind aufgeteilt auf die fünf Bereiche „Deckungsumfang“, „Mietsachschäden“, „Personen und Familie“, „Sonstiges“ sowie „Ausland“. Die Kriterien reichen von „A“ wie „Auslandsaufenthalt (Europa unbegrenzt, außereuropäisch mindestens fünf Jahre)“ über „F“ wie „Forderungsausfalldeckung auch bei Vorsatz“ bis „V“ wie „Versehensklausel: Obliegenheitsverletzung“.

Zusätzlich zu den 22 Score-Kriterien umfasst die Analyse 40 sogenannte „IR-Kriterien“ (Individual Research). Diese ergänzen den Angaben zufolge „die Bewertung um weiterführende Informationen und liefern zusätzliche Orientierung für Produktvergleiche und Detailanalysen“.

Für das aktuelle Update wurden einige neue Aspekte in den Prüfkatalog aufgenommen. Dazu gehört neben dem Kriterium „Verzicht auf verpflichtende Mikrochip-Implantation“ unter anderem auch, ob Listenhunde der Kategorie eins und Kreuzungen der Rassen versicherbar sind. Neu ist auch der Aspekt „Forderungsausfalldeckung: Geltungsbereich umfasst die Mitgliedstaaten der EU, das Vereinigte Königreich, Norwegen und die Schweiz“.

Jeder achte Testkandidat mit der Höchstnote

Das Analysehaus hat im Rahmen des Scoring-Updates insgesamt 114 Tarifkonfigurationen von 53 Produktgebern unter die Lupe genommen. Davon erhielten 23 Angebote die Höchstnote „herausragend“.

Mit fünf der Richtungsanzeiger wurde weiterhin gut jede vierte Lösung bedacht. Vier Kompasse erhielt knapp jeder fünfte (Vorjahr: gut jeder fünfte) Testkandidat. Drei Richtungsanzeiger bekam erneut etwa jede sechste Offerte, zwei Kompasse erreichte jeder sechzehnte (zwölfte) Prüfling. Die Note „schwach“ wurde an sieben (fünf) Prozent der Offerten vergeben.

Notenspiegel (Bild: Wichert)

Bestnote für 19 Anbieter

Zur Gruppe der Produktgeber, die für mindestens eines ihrer Hundehalterhaftpflicht-Angebote die Bestnote erhielten, gehören:

Die Ergebnisse aller Testkandidaten sind über den Rechner von Ascore einsehbar. Die Detailergebnisse der einzelnen Unternehmen werden auf Anfrage kostenpflichtig herausgegeben.

Wie beurteilen Sie diesen Artikel?
Artikel-Werkzeuge für Sie
Diese Seite empfehlen
Schlagwörter zu diesem Artikel
Weitere Artikel der Ausgabe vom 9.6.2026
Diese Artikel könnten Sie noch interessieren