16.9.2026 – Die Verlinkung im Beitrag auf die Definition der durchschnittlichen realen Rendite (CAGR) von angeblich -29,81 Prozent ist korrekt. Es handelt sich beim CAGR definitionsgemäß um die reale jährliche Wachstumsrate nach Inflation (Compound Annual Growth Rate) − also pro Jahr.
Eine CAGR von angeblich etwa minus 30 Prozent wurde bedeuten, dass von eingezahlten Beiträgen nach 15 Jahre real lediglich noch 0,5 Prozent real an Wert vorhanden sind.
Sieht man sich bei Snow an, wie wirklich gerechnet wurde, erkennt man sofort, dass gar keine CAGR ermittelt ist. Vielmehr ist statt der durchschnittlichen jährlichen Wertentwicklung ansatzweise eine Wertentwicklung über die gesamte Laufzeit ermittelt, also Gesamtauszahlung bezogen auf Gesamteinzahlungen.
Hierbei scheint dann aber auch der Abzug für die Inflation deutlich überhöht, wenn er wie formelmäßig bei Snow dargestellt erscheint, über die gesamte Laufzeit gerechnet ist, statt jeweils nur ab Zahlung jedes Beitrags. Alleine das geht bei langen Laufzeiten in die Richtung von 30 Prozent zusätzlicher Fehlweisung nach unten für die gesamte reale Wertentwicklung.
Dann bleibt selbst von den errechneten fast 30 Prozent realer Wertverlust − statt pro Jahr also über die gesamte Laufzeit − nicht viel übrig.
Peter Schramm
zum Artikel: Was Lebens- und Rentenpolicen tatsächlich einbringen




