1.10.2013 – Man muss sich doch fragen, wer hinter diesen Forderungen nach gekürzter Provision steht. Dabei wird man auf die Gesellschaften stoßen, die einen großen Ausschließlichkeits-Vertrieb haben. Hier sollten Makler zukünftig auch mal überlegen, zu wem sie das Geschäft bringen.
Warum prügelt keiner auf die immer noch massenhaft angebotenen Beteiligungsmodelle ein? Hier verlieren seit Jahren die Kunden immense Gelder und die Provisionen erreichen oft das Vielfache von denen der Lebensversicherungen. Weichkosten von über 30 Prozent sind dort auch keine Seltenheit – wird darüber öffentlich diskutiert? Nein – fragen wir uns doch mal warum.
Eine Deckelung der Provisionen bedeutet für viele sicherlich das Aus und die Gesellschaften werden dieses durch Umsatzrückgänge auch merken. Irgendwann ist keiner mehr da, der noch vermittelt. Als Sachmakler kann ich darüber sicher anders denken, aber die Kollegen, die überwiegend vom Lebengeschäft leben, die haben das Nachsehen bei solch geplantem Irrsinn.
Achim Finke
achim.finke@af-versicherungsmakler.de
zum Artikel: „Provisionsdeckel lösten Kostenproblem nicht”.




